Buchbach verliert trotz Elfer-Killer Maus

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Anton Bobenstetter musste seinem Team gegen Fürth mal wieder beim Verlieren zusehen.

TSV Buchbach - Keine Punkte gegen den Angstgegner. Ein Joker-Tor der Gäste aus Fürth besiegelte gestern Abend die 0:1-Niederlage des TSV Buchbach.

Die U 23-Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth bleibt der Angstgegner des TSV Buchbach: In der vergangenen Spielzeit der Fußball-Regionalliga Bayern hatte die Mannschaft von Anton Bobenstetter zwei Mal mit 2:5 Toren verloren, gestern Abend zeigte sich Buchbach deutlich verbessert, unterlag aber trotzdem 0:1 – und die Punkte waren erneut weg. Die Gäste begannen sehr druckvoll, erarbeiteten sich viel Ballbesitz, doch die Rot- Weißen standen gut in der Ordnung und machten die Räume eng, so dass die Mannschaft von Trainer Mirko Reichel ihre Angriffsversuche immer wieder abbrach.

Allerdings musste in der 12. Minute Kevin Hingerl vor Routinier Thomas Kleine klären, und in der 27. Minute konnte Daniel Maus einen Kopfball des frei stehenden Jann George abfangen. Auf der anderen Seite setzte Markus Grübl seinen Schuss aus 22 Metern nach tollem Solo deutlich zu hoch an, ehe Schiedsrichter Eduard Beitinger irrtümlich einen Handelfmeter pfiff, als Maxi Drum gegen George klärte. Kapitän Marco Rapp platzierte den Ball rechts, doch Maus hatte die Ecke geahnt und parierte bravourös (40.). Es lief bereits die 45. Minute, als Stefan Alschinger energisch in den Strafraum marschierte, Aleksandro Petrovic allerdings seinen Rückpass nicht verwerten konnte.

Im zweiten Versuch knallte Christian Brucia den Ball ans Lattenkreuz - was für ein Ausrufezeichen. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Buchbacher in der 59. Minute die Gelegenheit zur Führung, als Stefan Denk am langen Pfosten nach Flanke von Brucia einen Tick zu spät kam. Das rächte sich in der 62. Minute: Der der eben eingewechselte Kevin Hoffmann ließ Markus Grübl aussteigen und schlenzte die Kugel aus 18 Metern unhaltbar ins lange Eck. Fortan musste Buchbach offener agieren, allerdings standen auch die Fürther gut, und bei den Rot-Weißen gab es zudem immer wieder Missverständnisse im letzten Drittel, die mögliche Chancen zunichte machten.

Glück für die Gastgeber dann in der 80. Minute, als Aykut Civelek nach einem Konter allein vor Torhüter Maus auftauchte, der dessen Schuss aber stark abwehren konnte. Die Gastgeber warfen in der vierminütigen Verlängerung alles nach vorne, doch konnten sie sich keine echte Tormöglichkeit mehr erspielen. Damit nahmen die Fürther glücklich, aber nicht unverdient drei Zähler mit in den Ronhof.

Quelle: fussball-vorort.de

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