Umkämpfte Partie endet torlos

Buchbach wird ein Treffer verwehrt

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TSV Buchbach wahrt Abstand auf Schalding

Nach dem 0:0 in Schalding-Heining hält der TSV Buchbach den Abstand zum Vorletzten. Aber eine Szene ärgerte den Coach besonders.

Buchbach – Dass es fußballerisch kein Schmankerl werden würde, war so klar wie der frühlingshafte Sonnenschein über dem Passauer Westen: Die Kellerkinder der Fußball-Regionalliga Bayern, SV Schaling-Heining und TSV Buchbach, trennten sich vor der tollen Kulisse von über 1700 Zuschauern am Samstag mit 0:0 – ein Resultat, das keinem der beiden Teams so richtig nützt.

„Für uns ist das Ergebnis wertvoller als für Schalding, weil wir den Abstand gewahrt haben“, resümierte Buchbachs Coach Anton Bobenstetter der eine umkämpfte Partie gesehen hat: „Aus meiner Sicht war das Spiel auch für die Zuschauer interessant, weil um jeden Zentimeter Platzgewinn gekämpft wurde.“ Ähnlich empfand es Schaldings Co-Trainer Philipp Zacher: „Die Platzverhältnisse haben kein besseres Spiel zugelassen. In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut im Spiel und hatte Glück, weil Buchbach die besseren Chancen hatten. Nach der Pause haben wir mehr Willen gezeigt.“

Buchbach wirkte mit Rückenwind in der ersten Halbzeit spielerisch abgeklärter als die Gastgeber, denen im Passspiel nach vorne eklatante Fehler unterliefen. Und die Rot-Weißen kamen auch zu Möglichkeiten: Jeweils nach Zuspiel von Merphi Kwatu scheiterten Christian Brucia (10.) und Patrick Drofa (17.) knapp, wobei Letzterer das Ding schon hätte machen müssen.

Letztlich hätte die Partie nicht torlos enden müssen, fielen doch drei Treffer. Waren die Tore von Michael Pillmeier (24.) und Drofa (69.) wahrscheinlich abseits, so gab es beim Kopfballtor vom sehr starken Florian Pflügler augenscheinlich nicht einen Ansatzpunkt, warum Schiedsrichter Eduard Beitinger dem Tor die Anerkennung verweigert hat (56.): Nach einer Ecke von Stephan Thee aus dem Rückraum gestartet, hatte Pflügler unbehindert und fernab jeglicher Gegenspieler aus sieben Metern eingeköpft.

Sehr umstritten war auch die Gelb-Rote Karte für Patrick Walleth in der Schlussphase, zumal der Zweikampf, nach dem der Buchbacher Mittelfeldspieler zum Duschen geschickt wurde, auf den ersten Blick nicht mal ein Foul war. Spielentscheidend war die Ampelkarte am Ende nicht mehr, denn die Gastgeber konnten ihre numerische Überlegenheit nicht mehr ausspielen. Dennoch hätte auch Schalding als Sieger vom Platz gehen können: In der 48. Minute setzte Stefan Rockinger einen starken Freistoß ans Außengestänge. Und auch Markus Gallmaier, bester Schaldinger an diesem Tag, hatte in der 66. Minute Pech bei seinem Abschluss.

Quelle: fussball-vorort.de

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