Buchbach vergibt zu viele Chancen

Buchbach zittert weiter

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F: Buchholz

Buchbach – Die Entscheidung um den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga ist auf den letzten Spieltag vertagt: Der TSV Buchbach hat am Samstag eine überaus unglückliche 0:1-Niederlage gegen Vizemeister 1860 München II kassiert, bleibt aber einen Punkt vor dem SV Schalding- Heining, der sich vom FC Augsburg 4:4 getrennt hat.

Die Buchbacher müssen am kommenden Samstag beim TSV 1860 Rosenheim ran, Schalding gastiert in Hof. Buchbachs Co-Trainer Walter Werner gab sich nach der Partie kämpferisch: „Das Glück, das uns heute gefehlt hat, werden wir nächste Woche in Rosenheim erzwingen. Da muss die Hütte brennen. Wir haben noch alles in eigener Hand.“ Die erste gute Gelegenheit der Partie hatte Nico Karger, der jedoch nach einem Konter über den Kasten zielte (24.).

Doch dann waren die Rot-Weißen am Drücker: Hursan György lenkte einen Freistoß von Stephan Thee mit den Haarspitzen noch über die Latte (25.), und in der 33. Minute hätte Patrick Drofa das 1:0 erzielen müssen, als er nach einem langen Pass von Patrick Walleth den Ball über Keeper Marco Hiller lupfte. Aber Kilian Jakob konnte in letzter Sekunde noch retten. Dramatisch wurde es am Ende des ersten Durchgangs, als Drofa nach einem Alleingang an Hiller scheiterte (44.) und Ugur Türk im Gegenzug aus dem Gewühl heraus traf (45.).

In der zweiten Hälfte erhöhten die Gastgeber deutlich die Schlagzahl, zwangen die Junglöwen phasenweise über Minuten in die eigene Hälfte, aber der erlösende Ausgleich wollte nicht gelingen. Immer wieder brachten die Löwen bei Schüssen der Hausherren ein Bein dazwischen. Ein Freistoß-Kracher von Florian Pflügler war zu unplatziert (68.), und ein Schuss von Aleks Petrovic kullerte aus wenigen Metern haarscharf am Pfosten vorbei. Riesenpech für die Rot- Weißen dann in der 80. Minute, als Merphi Kwatu nach Flanke von Drofa die Beine weggezogen wurden, aber die Pfeife von Schiedsrichter von Markus Pflaum stumm blieb. In der turbulenten Schlussphase köpfte Pflügler über den Kasten (88.), und der eingewechselte Breu fand bei einer Doppelchance im Fünfmeterraum gleich zwei Mal im bärenstarken Hiller seinen Meister – einfach zum Verzweifeln.

Quelle: fussball-vorort.de

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