Buchbacher sind heiß auf die Junglöwen

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Duell im Hinspiel: Alex Petrovic (l.) gegen Korbinian Vollmann.

TSV Buchbach - „Wenn der Sechziger-Bus vorfährt, ist bei uns Volksfest“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter vor dem Regionalliga-Duell gegen den Tabellendritten am heutigen Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena.

Sechs Spiele lang quälten sich die Münchner Junglöwen mit einer Torblockade, ehe die U?23 des TSV 1860 gegen den SV Heimstetten 4:0 gewann. „Ich habe das Derby gegen Bayern gesehen, da waren die Sechziger die bessere Mannschaft, hatten aber kein Glück“, erzählt Bobenstetter. „In der vergangenen Saison haben Spieler wie Julian Weigl gegen uns gespielt, in der Vorrunde waren es Korbinan Vollmann, Fejsal Mulic, Maximilian Wittek oder Marius Wolf, die jetzt in der 2. Bundesliga auflaufen.“ Buchbach freut sich „auf eine große Kulisse, eine tolle Atmosphäre und auf ein hoffentlich richtig spannendes Spiel.“

In der Vorrunde mussten sich die Buchbacher nach Treffern von Vollmann (2) und Wolf 0:3 geschlagen geben, diesmal wollen es die Rot-Weißen besser machen. „Wir wollen die Löwen-Talente ja nicht bewundern, sondern mit Herz und Leidenschaft dagegenhalten.“, sagt Bobenstetter, selbst bekennender Löwen-Fan. Auch an das 4:2 aus der vergangenen Spielzeit erinnert man sich gerne in Buchbach – das war der einzige Erfolgin den bisherigen fünf Duellen.

Mit welchen Spielern der neue Trainer Daniel Bierofka (36), langjähriger Bundesliga-Profi bei Bayer Leverkusen und beim TSV 1860, anreisen wird, hängt davon ab, wen Torsten Fröhling in den Kader fürs Bochum-Spiel beruft.

Bei den Gastgebern dürften alle Mann an Bord sein. Auch Mijo Stijepic konnte wieder mit der Mannschaft trainieren, war aber noch nicht ganz schmerzfrei. „Da müssen wir abwarten, ob es bei ihm bis Freitag geht“, so Bobenstetter, der sich ob der personellen Situation natürlich glücklich schätzt: „So gut hat es selten ausgesehen. Meist nimmt man ja schon ein paar Verletzte aus der Vorbereitung mit in die Runde. Aber bis auf Kleinigkeiten war bislang überhaupt nichts.“ Sogar Maximilian Drum befindet sich acht Monate nach seinem Kreuzbandriss wieder im Kader und könnte in der Restsaison durchaus noch zum Einsatz kommen. „Dass die Spieler alle gesund sind, ist natürlich auch Glück. Aber wir Trainer bilden uns auch immer weiter, die Trainingsmethoden werden immer besser. Und auch die Spieler haben immer mehr Eigendisziplin. Das geht bei der Ernährung los und endet im Fitnessstudio.“

Quelle: fussball-vorort.de

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