Interview mit den Machern des TSV

Buchbachs Abteilungsleiter erklären den Kult-Klub

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Stolz auf das bisher Erreichte sind Buchbachs Abteilungsleiter Günther Grübl (r.) und sein Vize Georg Hanslmaier

TSV Buchbach - In der vierten Saison überwintert der TSV Buchbach mit 27 Punkten auf Platz neun in der Regionalliga Bayern. In dieser Saison ist die Leistungsdichte in der höchsten deutschen Amateurklasse mit Jahn Regensburg und der SpVgg Unterhaching nochmal größer geworden.

Bis auf wenige Vereine arbeitet die Liga quasi im Profi-Modus. Der TSV Buchbach ist aber nach wie vor ein Amateurverein mit viel ehrenamtlichem Engagement. Die Heimatzeitung sprach mit Fußball-Abteilungsleiter Günther Grübl und seinem Stellverterter Georg Hanslmaier.

Herr Grübl, wie beurteilen Sie den Verlauf der bisherigen Regionalliga-Saison ?

Günther Grübl: Wir sind im Korridor. Unsere Zielmarke muss immer sein, den Klassenerhalt zu schaffen. Da sind wir auf einem guten Weg. Auch wenn wir sehen, dass es in der Tabelle unglaublich eng zugeht. Die Leistungsdichte ist enorm. Da entscheiden oft nur Nuancen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir auf einem guten Weg sind. Unser aller Ziel ist es, unseren tollen Fans auch in der kommenden Saison Regionalliga-Fußball in unserer SMR-Arena anbieten zu können.

Sie sprachen die Bedingungen an, die in der höchsten deutschen Amateurklasse vorherrschen. Wie wollen Sie zukünftig damit umgehen ?

Grübl: Wir sind mittlerweile der kleinste Verein in der Regionalliga Bayern, der sich seinen Status hart erarbeitet hat. Wir haben verlässliche Sponsoren, viele Unterstützer und ganz viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die ihren Teil zum Gesamterfolg beitragen. Wir haben unglaublich engagierte Trainer, Betreuer und Fans. Und wir arbeiten an einem Nachwuchskonzept, das uns Freude macht. Dazu brauchen wir aber auch eine entsprechende Infrastruktur. Es macht allen Spaß, sich beim TSV Buchbach einzubringen. Und ich spüre auch die Reaktion der Fans, die uns zu all dem, was auf und neben dem Platz passiert, gratulieren. Die immer wieder kommen, weil es ihnen in der SMR-Arena gefällt und sie sich wohl fühlen – und darüber hinaus hochwertigen Fußballsport erleben können. Fakt ist aber auch: Wir werden uns nicht verbiegen. Wir setzen nur das um, was möglich ist. Wir werden alles daran setzen, dass der TSV Buchbach weiter in der höchsten deutschen Amateurklasse spielt. Aber ein Dogma ist das für uns definitiv nicht. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass wir es gemeinsam schaffen, dass in Buchbach auch in der kommenden Saison Regionalligafußball zu sehen sein wird.

Glauben Sie, dass es personelle Veränderungen im Kader geben wird ?

Grübl: In der Regionalliga kann man keine personellen Prognosen abgeben. Es wird immer zufriedene und unzufriedene Spieler geben. Und wir werden immer unsere Augen am Markt haben. Sollten sich interessante und zu unseren Rahmenbedingungen passende Optionen auftun, werden wir handeln. Trotz des Weggangs von Stefan Alschinger haben wir noch 18 Feldspieler im Kader. Und von längerfristigen Verletzungen sind wir Gott sei Dank bisher verschont geblieben.

Herr Hanslmaier: Wie ist der aktuelle Stand in Sachen Kunstrasenplatz ?

Georg Hanslmaier: Der Sportplatz an der Felizenzeller Straße wurde saniert und ist ab April wieder bespielbar. Das gibt uns mehr Flexibilität in unserer Trainingsarbeit. Wir sind aktuell am Einholen von Angeboten für einen Kunstrasenplatz, und wollen im Frühjahr in Abstimmung mit den Beteiligten in die Planungsphase gehen. Das wird kein einfacher Weg.

Der TSV Buchbach hat ein Jugendförderkonzept ins Leben gerufen. Was ist vorgesehen ?

Hanslmaier: Wir arbeiten erfolgreich mit der Sempt-Fußballschule unter der Leitung von Michael Schöttner zusammen. Derzeit absolvieren 34 Kinder von den Jahrgängen 2003 bis 2007 aus Buchbach und Obertaufkirchen einmal in der Woche eine zusätzliche Trainingseinheit. Für das neue Jahr sind zwei Camps (Ostern und Pfingsten) geplant sowie zwei weitere Förderwochen. Im Allgemeinen sind wir mit der Entwicklung unserer Jugendmannschaften zufrieden. Um die Qualität zu steigern, sind wir auf der Suche nach qualifizierten Trainern, die uns dabei unterstützen möchten.

Quelle: fussball-vorort.de

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