Buchbachs großes Fest gegen den kleinen Club

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Für die Zuschauer in Buchbach steht der nächste Leckerbissen auf dem Programm: Die Club-Reserve kommt am Freitagabend.

TSV Buchbach - Der TSV Buchbach ist angeschlagen, für den nächsten Schlager ist er dennoch bereit. Am Freitagabend kommt der 1. FC Nürnberg?II in die SMR-Arena.

Von Entwarnung kann noch keine Rede sein, aber ein wenig hat sich die Personalsituation beim TSV Buchbach vor der Partie gegen den 1. FC Nürnberg?2 am Freitag um 19 Uhr entspannt.

Sicher verzichten muss der Tabellensechste der Regionalliga Bayern auf sechs Stammspieler, vor allem im Defensiv-Zentrum klaffen große Lücken. Maxi Drum (Kreuzbandriss), Moritz Löffler (doppelter Bänderriss), Maxi Hain (Faserrisse und schwere Prellungen) und Hannes Hain (Sperre nach Gelb-Rot) ist das Quartett an Innenverteidigern und Sechsern, das definitiv ausfällt, ob Kevin Hingerl (Kapselriss der großen Zehe) auflaufen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Keeper Daniel Maus und Flügelflitzer Stefan Alschinger fehlen Trainer Anton Bobenstetter ebenfalls, Thomas Hamberger (Bänderdehnung im Sprunggelenk) ist stark angeschlagen. Auf Spritzen und Schmerzmittel mussten viele Kicker nach den strapaziösen Spielen gegen Bayern, Würzburg und Schalding zurückgreifen, ohne Tape spielt eigentlich keiner. „Meine Spieler sehen aus wie Rennpferde“, scherzt der Coach.

Positiv ist, dass Simon Motz seine Muskelverletzung überwunden hat und wieder dabei ist. Noch nicht entschieden hat der Trainer, wie er die Positionen vor der Abwehr besetzen wird: Aleksandro Petrovic als alleiniger Sechser gegen die jungen und schnellen Nürnberger könnte ein Risiko sein, deswegen überlegt Bobenstetter, ob er Markus Grübl von der rechten Verteidiger-Position nach innen zieht. Allzweckwaffe Christian Brucia könnte dann rechts verteidigen, aber auch er ist als Sechser denkbar.

Angreifer Maxi Bauer darf sich ebenfalls Hoffnungen machen. „Er hat sehr schnell sehr viel gelernt. Wenn ein Spieler, der aus der Kreisliga kommt, sich so entwickelt, sind wir Trainer natürlich stolz. Nach den Trainingseindrücken zu urteilen, ist er ganz nah dran und könnte demnächst auch mal in der Startelf stehen.“

Gegen die kleinen Glubberer freut sich Bobenstetter auf ein großes Fest. „Es gibt wieder Spanferkel, ein Gewinnspiel mit einem Autohauspartner und vor allem freuen wir uns auf drei Punkte. Wir haben Respekt vor Nürnberg, vor allem die beiden Ex-Löwen Mike Ott und Ivan Knezevic spielen überragend. Außerdem ist der Club die einzige Mannschaft, die ein Remis gegen Würzburg geholt hat. Aber: Wir konnten die Akkus aufladen und sind bereit.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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