Buchbachs Trainerteam verlängert Vertrag bis 2016

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Artikelbild: TSV Buchbach

Buchbach – „Jetzt werden die Weichen für die nächste Saison gestellt“, sagte Georg Hanslmaier, 2. Abteilungsleiter des Fußball-Bayernligisten TSV Buchbach.

Der erste Schritt war die Vertragsverlängerung des Trainerstabs: Anton Bobenstetter (53) sowie Walter Werner (54) und Sepp Harlander (62) haben auch in der Spielzeit 2015/16 das Sagen. Torwart-Trainer Roland Schreiner (46) hat ebenfalls wieder zugesagt. In den kommenden Wochen will sich der Verein mit den Spielern zusammensetzen. Hanslmaier: „13 Verträge laufen aus, wir würden gerne alle Verträge verlängern und sind da eigentlich recht zuversichtlich. Aber wir wissen auch, dass die Regionalliga einen sehr hohen Aufwand erfordert und deswegen müssen wir abwarten, ob das alle mit Beruf, Studium und Familie unter einen Hut bringen.“

Der TSV setzt auf Kontinuität, zu der freilich auch gehört, dass sich junge Talente aus unteren Klassen beweisen und weiterentwickeln können. „Viele Spieler kriegen wir ja nur deswegen“, weiß Hanslmaier und würdigt damit auch die Arbeit des Trainerteams um Bobenstetter: „Wir haben schon oft gerätselt, wie und ob wir langjährige Leistungsträger ersetzen können. Bislang ist das unseren Trainern trotz gestiegener Anforderungen der Liga immer wieder gelungen, ohne dabei auf Spieler zurückgreifen zu müssen, die wir uns nicht leisten können.“

Buchbach will den Nachwuchs voran treiben

Weiter anschieben wollen die Rot-Weißen in den nächsten Jahren die Nachwuchsförderung. „Da konnten wir angesichts der vielen und schnellen Aufstiege der ersten Mannschaft nicht mithalten“, so Hanslmaier. Er kümmert sich zusammen mit den ehemaligen Spielern Manuel Neubauer und Stefan Bernhardt sowie U 23-Trainer Markus Nistler verstärkt um das Jugendkonzept , das bereits erste Erfolge zeigt. Hanslmaier: „Zusammen mit unserm Partnerverein TSV Obertaufkirchen haben wir mittlerweile 18 Trainer für 180 Nachwuchsspieler. Das ist für unsere Marktgemeinde mit 3000 Einwohnern ganz ansehnlich und bedeutet eine immense Steigerung. Wahrscheinlich werden wir im Ausbildungsbereich nie ganz mit anderen Regionalliga- Vereinen mit ihren Leistungszentren mithalten können, aber wir haben einen ehrgeizigen Fünf-Jahres-Plan und hoffen darauf, dass wir in diesem Zeitrahmen den einen oder anderen Spieler fürs Regionalligateam rausbringen.“

Teil des Konzepts ist die Sanierung eines zweiten Trainingsplatzes, den der Verein für zehn Jahre mieten konnte, sowie der Bau eines Kunstrasenfeldes, das deutlich kleiner ausfallen wird als ursprünglich geplant, aber insbesondere den Nachwuchsspielern bessere Trainingsbedingungen bieten wird.

Quelle: fussball-vorort.de

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