Mehrfacher Deutscher Meister zu Gast

Stockschützen des TSV Hartpenning laden zum Viertelfinale

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Viertelfinale dahoam: Die Stockschützen des TSV Hartpenning empfangen den TSV Peiting.

Am Samstag gilt‘s: Die Stockschützen des TSV Hartpenning empfangen den TSV Peiting zum Viertelfinale der Sommer-Bundesliga.

Hartpenning – Das Viertelfinale dahoam steht vor der Tür: An diesem Samstag empfangen die Stockschützen des TSV Hartpenning den mehrmaligen Deutschen Meister TSV Peiting zum Viertelfinale der Sommer-Bundesliga. Beginn ist um 16 Uhr. Der Sieger zieht ins Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft ein, das am 13. Juli in Passau ausgetragen wird.

Wie die Hartpenninger Mannschaft am Samstag aussehen wird, entscheidet sich kurzfristig. Peter Erlacher musste sich kürzlich einer Kiefer-Operation unterziehen. Sicher mit an Bord sind Markus Mainka, Andreas Lambert, Günther Weiß und Gustl Maurer. Wenn Erlacher nicht einsatzfähig ist, rückt Hans Schmid in den Kader.

Die Stockschützen des TSV Hartpenning haben fleißig trainiert

In den vergangenen Wochen trainierten die Hartpenninger noch mal fleißig, um den Heimvorteil zu nutzen. „Bei den aktuellen Temperaturen wird der Belag noch strenger“, sagt Maurer. „Das kommt uns entgegen.“ Erwartet wird also eine heiße Partie – im wahrsten Sinne des Wortes. „Das wird ein schweißtreibendes Duell“, meint Maurer Da die Spiele auf einer überdachten Bahn ausgetragen werden müssen, wird es noch einmal ein paar Grad wärmer.

Das Viertelfinale wird wie schon die Vorrunden-Duelle im Modus Best-of-five ausgeschossen. „Ich gehe davon aus, dass es vier oder fünf Spiele dauert, bis eine Entscheidung gefallen ist“, sagt Maurer. „Die Kondition wird mitentscheidend sein.“ Dabei hoffen die Hartpenninger auf mehr Zuschauer. Zuletzt waren bei den Heimspielen nur knapp 40 Besucher zu Gast. Die TSV-Schützen verteilten bei den jüngsten Meisterschaften in Schaftlach extra Flyer an die Aktiven.

Ziel des TSV Hartpenning ist das Final-Four um die Deutsche Meisterschaft

Das Ziel der Gastgeber ist klar, sie wollen wie im vergangenem Jahr ins Final Four. Dort gibt es für alle vier Teilnehmer Geldpreise zwischen 500 und 1500 Euro. „Das wäre eine schöne Finanzspritze, da wir uns alles selbst finanzieren“, sagt Maurer. Allerdings müssen die Hartpenninger dazu erst den TSV Peiting aus dem Weg räumen. Alles andere als eine leichte Aufgabe, denn Peiting ist mehrmaliger Deutscher Meister. Allerdings verloren die Gäste vor der Saison mit Thomas Rapp-König ihren erfahrensten Schützen an Kühbach. Das jetzige Team ist jung und ehrgeizig, keiner der Schützen ist älter als 30 Jahre.

Auch technisch wird die Aufgabe anspruchsvoll. „Peiting beherrscht neben uns von allen Viertelfinalisten das Wappeln am besten“, erklärt Maurer. Mit dieser Technik wird der am nächsten zur Daube stehende Stock durch einen zweiten abgesichert. „Diese Technik setzen auch wir viel ein. Das ist ein sehr gefährlicher Gegner. Aber uns muss man in Hartpenning erst einmal schlagen.“ 

ts

Quelle: Merkur.de

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