„Ich liebe den Amateurfußball“

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Florian Niederlechner (r.) hat nie vergessen, von wo er herkommt. Und er w eiß überall, wo die Tore stehen. Gegen Heimstetten traf der frühere Ismaninger zwei Mal. 

Florian Niederlechner kennt den SV Heimstetten nur als Gegner, aber das richtig gut. Er spielte im Sportpark Landesliga mit Falke Markt Schwaben und Bayernliga mit dem FC Ismaning. Und nun kam er als Star mit dem Bundesligisten Augsburg und zeigte mit seinem spitzbübischen Lächeln, dass er immer noch der gleiche Typ geblieben ist.

Heimstetten – In der vergangenen Saison war Florian Niederlechner mit satten 13 Toren die Nummer sechs der Bundesliga-Torschützenliste und für den schon weit herumgekommenen Bundesliga-Profi (Mainz, Freiburg und nun Augsburg) stehen 113 Erstligaspiele mit 30 Toren zu Buche.

Niederlechner ist im Oberhaus etabliert und sagt dennoch bescheiden mit Blick auf die neue Saison, „dass ich einfach nur gesund bleiben und meine Leistung bringen möchte“. Einst als junger Spieler beim FC Ismning lernte er an der Seite von Mijo Stijepic und hatte immer feste Torzahlen im Kopf. Nun als Bundesligaprofi lächelt er die Zielsetzung weg: „Jetzt bringt es nichts, einfach einmal eine Zahl herauszuhauen.“

Für den aus Hohenlinden stammenden Stürmer war Heimstetten so ein bisschen die Rückkehr „Back tot he Roots“. Schließlich stand dem jungen Niederlechner der Heimstettener Trainer Christoph Schmitt seinerzeit noch als älterer Führungsspieler gegenüber. „Er hat sich das verdient“, sagt Christoph Schmitt, der sich wie viele sehr über Niederlechners Karriere freut.

„Ich liebe den Amateurfußball“, sagt die Nummer sieben des FC Augsburg und ihm sind die Worte voll abzunehmen. Niederlechner hat seine Wurzeln nie vergessen und er hat sich nie von der Vergangenheit entfernt. Schließlich war er auch einst als einfacher Fan des SV Hohenlinden dabei, als der beim FC Unterföhring II ein Relegationsspiel bestritt. Das ist Florian Niederlechner. Nach dem Spiel in Heimstetten sagte er dann auch, „dass ein Testspiel gegen den FC Ismaning auch mal richtig schön wäre“.

Dort hat sich im Bayernligakader auch viel getan und eigentlich kennt er da nur noch Trainer Mijo Stijepic, der einst als Stürmer so etwas wie der sportliche Ziehvater Niederlechners war. Der Augsburg-Stürmer deutete dann auch an, „dass ich da vielleicht mal mit Stefan Reuter sprechen werde“. Auch in Zukunft wird der sportliche Macher des FC Augsburg gute Testgegner suchen.

Beim SV Heimstetten ist der Bundesligist jederzeit gerne wieder willkommen und Ismaning würde den Telefonhörer auch abnehmen.  nb

Quelle: Merkur.de

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