2:1 - Catal und Cabraja treffen gegen Rain

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Dank einer starken Teamleistung nahm der BCF Wolfratshausen drei Punkte aus Rain mit. Yusuf Catal (vorne) erzielte den Führungstreffer beim 2:1-Sieg.

BCF Wolfratshausen - Der Tag der Deutschen Einheit war in der Bayernliga Süd der Tag jener Teams, die zuletzt den Tabellenkeller als sportliche Heimat kennengelernt haben.

Rosenheim, Landshut, Raisting – sie alle haben gewonnen. Umso wichtiger war der Erfolg des BCF Wolfratshausen, dem vielleicht die dickste aller Überraschungen mit dem 2:1-Sieg beim vormaligen Tabellenzweiten Rain gelang. Immerhin hatten Reiner Leitl und seine Equipe eine 41-tägige Durststrecke hinter sich. Diesen Erfolg hätte wirklich kaum jemand erwartet. „Darum ist er umso schöner“, jubilierte der Trainer. Der 54-Jährige freute sich vor allem für seine Schützlinge: „Endlich haben sie sich wieder einmal für ihren Aufwand belohnt.“

Einmal mehr mussten die Flößerstädter einiges investieren, um sich einen spielerisch talentierteren Widersacher vom Leib zu halten. Der Unterschied zu den Vorwochen: Diesmal blieb der spielentscheidende Patzer aus. In der ersten Spielhälfte sowieso. Da gewährte der Ballclub dem Aufstiegsaspiranten allein die Verwaltungshoheit. „Natürlich hatte Rain Ballbesitz“, erläuterte Leitl. „Aber nichts Zwingendes.“ Noch einmal thematisierte der Übungsleiter die jüngsten Ergebnisse der Donaurieser: „Nicht das Gelbe vom Ei.“ Die latente Verunsicherung machten sich die Gäste schnell zu Nutzen. Der erste von zwei „super Kontern“ (Leitl) führte zum 1:0. Michael Rauch trieb den Ball über links nach vorne, bediente den am langen Pfosten stehenden Yusuf Catal – Volltreffer. Selbst der erst seit wenigen Tagen spielberechtigte Aris Akgün beteiligte sich am kollektiven Zusammenhalt. „Er hat sich reingehängt, das ist das Wichtigste“, sagte Leitl über den Neuzugang.

Nicht nur, dass den Farchetern diesmal keine Kardinalfehler unterliefen. Sie vermieden auch andere Dinge, die zuletzt angemahnt worden waren. Beispielsweise wurde kein BCF-Akteur des Feldes verwiesen. Noch besser: Diesmal geizten die Wolfratshauser auch endlich einmal nicht beim Abschluss. Nach einer Stunde bediente Basti Pummer den gerade eingewechselten Kristijan Cabraja – 2:0.

Das einzige Manko an diesem Nachmittag: Der Anschlusstreffer des TSV fiel zu früh, um das Ergebnis sorglos über die Ziellinie zu transportieren. Ein Zufallsball, in Form einer Kerze im BCF-Strafraum führte zum schnellen 2:1. Torwart Kevin Pradl, der ansonsten fehlerlos hielt, traute sich nicht so richtig aus seinem Kasten und der Ball fiel Sebastian Mitterhuber auf den Kopf. Die darauf folgende Schlussoffensive der Platzherren hatte es in sich. Zumal Referee Jürgen Steckermeier satte sechs Minuten nachspielen ließ. Zwei Rainer Schussversuche verfehlten ihr Ziel nur knapp. Dann aber war alles überstanden.

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Quelle: fussball-vorort.de

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