Cerovac: "Wir wollten Akkurt schon auswechseln"

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Aus keiner Chance ein Tor machen: Diese Fähigkeit lobt SVH-Sportchef Semir Cerovac am Siegtorschützen Orhan Akkurt.

SV Heimstetten - Semir Cerovac hatte gut lachen: „Das ist der Orhan“, kommentierte der Sportliche Leiter des SV Heimstetten das Tor des Tages, das fast nicht zustande gekommen wäre, denn: „Wir wollten ihn schon auswechseln.“

Doch in diesem Spiel war Orhan Akkurts Fähigkeit, aus keiner Chance ein Tor zu machen, eben bis zum Schluss gefragt: „Es war klar, dass das auf dem Kunstrasen ein Flipperspiel wird“, so Cerovac, der vor der Saison vom TSV Ottobrunn nach Heimstetten gewechselt war und diesen Schritt nicht bereut, auch wenn der privat bedingte Abschied von Trainer Heiko Baumgärtner vor knapp drei Wochen einige Zusatzarbeit für ihn bedeutete. Letztlich entschied man sich für den bisherigen Assistenten Borislav Vujanovic als Chefcoach. „Das war schwierig, weil wir nicht vorbereitet waren. Aber wir haben uns dann für die interne Lösung entschieden, weil jemanden von außen zu holen so kurzfristig nicht richtig wäre.“

Nun hat Heimstettens Team, das vor Akkurts Treffer nur durch Lukas Riglewski richtig gefährlich wurde (48., SVP-Keeper Michael Hofmann hielt stark.) nach schwacher Vorbereitung einen geglückten Start hingelegt. „Ich muss die Mannschaft loben, sie hat sich durch Kampf diesen Sieg irgendwie verdient“, fand Cerovac, der mit dem SVH weiter den Aufstieg im Visier hat. Doch er blickt auch nach unten, zwei Spielklassen und einige Tabellenränge tiefer, in die Abstiegszone der Bezirksliga Ost. Dort steht der TSV Ottobrunn, sein Ex-Verein, dem er alles Gute für den Klassenerhalt wünscht: „Ich glaube, sie schaffen das, weil einige Spieler ja jetzt wieder da sind, und mit Simon Pleninger ein guter Neuzugang geholt wurde.“ 

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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