Comeback: Thomas Penker im Buchbacher Tor

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Keine optische Täuschung: Thomas Penker wird heute den Schweinfurtern wie 2008 die Hand schütteln.

Buchbach - Das ist das Sensations-Comeback: Thomas Penker wird am heutigen Samstag (17 Uhr) gegen den 1. FC Scheinfurt 05 das Tor des TSV Buchbach in der Bayernliga hüten.

Penker, der nach 13 Jahren und fünf Aufstiegen beim TSV Buchbach vor der vergangenen Saison die Handschuhe an den Nagel gehängt hat, trainiert bereits seit einer Woche unter Torwarttrainer Ralf Wagner und macht einen hervorragenden Eindruck. „Es ist fast so, als ob er nie weg gewesen wäre. Er hat das gleiche Gewicht, ist durch und durch fit“, hat Trainer Anton Bobenstetter beobachtet, der „Penks“ vor einer Woche gefragt hat, ob er bereit wäre, den Buchbachern in dieser schwierigen Situation zu helfen. Penker hatte selbst die beiden bisherigen Heimspiele beobachtet und spontan zugesagt. „Er ist ja ein großer Teil des Buchbacher Höhenflugs und deswegen will er dazu beitragen, dass der Höhenflug weitergeht“, sagt Bobenstetter, der weiß, dass es für Sandro Volz und Lukas Rieder keine angenehme Situation ist: „Wir haben aber auch andere Spieler, die wir derzeit nicht berücksichtigen können. Es geht hier um den Verein. Und da brauchen wir einen Torhüter, der die junge Abwehr dirigieren kann.“

Patzer kosten Volz den Stammplatz

Mit Volz hatten die Buchbacher vor der Saison einen Keeper verpflichtet, der schon über etwas Erfahrung verfügt. Hatte er in der Vorbereitung noch überzeugt, so ist ihm nach einigen Patzern die Sicherheit abhanden gekommen. Insgesamt mussten die Buchbacher in den bisherigen fünf Spielen bereits 14 Gegentreffer hinnehmen.

Optimistisch stimmt Bobenstetter, dass die bisherigen fünf Treffer alle vor eigenem Publikum erzielt wurde: „Wir sind gegen Schweinfurt Außenseiter, aber jetzt zählen nur noch Punkte.“ Die Gäste trainieren unter der Regie von Klaus Scheer täglich unter Profibedingungen, während in Buchbach während der Saison maximal dreimal wöchentlich geübt wird. Mit Sebastian Kneißl (28) und Florian Galuschka (27) stehen zwei Ex-Profis im Team. Kneißl spielte nach seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt als 19-Jähriger bei Chelsea, ehe er 2005 nach Burghausen kam. Auch Galuschka war für Burghausen und den FC Augsburg am Ball.

von buc

Quelle: fussball-vorort.de

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