Harter Brocken für FC Unterföhring nach dem Premieren-Sieg

Daniel Sturm: Held von Fürth steht wieder im Tor

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F: Leifer

Unterföhring – Es ist Spiel eins nach dem ersten Regionalliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Für den FC Unterföhring führt die Reise auch ziemlich in die Nähe vom Ort des ersten Sieges gegen Greuther Fürth II.

Am Samstag wartet beim 1. FC Nürnberg II (14 Uhr, Sportpark am Valznerweiher) aber eine deutlich heftigere Aufgabe.

Während Fürth im Abstiegskampf steckt, ist die Nürnberger Reserve das Team der Stunde in der Regionalliga. Die Clubberer haben fünfmal in Serie gewonnen und in den letzten drei Spielen kein Gegentor kassiert. Zusammen mit dem Dienstagsspiel zu Hause gegen den Meisterschaftsaspiranten FC Schweinfurt haben die Unterföhringer knüppelharte Prüfungen vor der Brust. „Diese Spiele sind eine ganz andere Nummer“, warnt Trainer Peter Faber.

Bei seiner Mannschaft sei im Training immer wieder zu sehen gewesen, dass die Köpfe wieder freier sind und damit eine lockerere Stimmung herrscht. Faber betont aber, dass der Sieg in Fürth schön war, aber nun nicht alles golden glänzt: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen, weil wir schon auch viel Glück hatten.“ Nach den ersten 20 Minuten hätte es durchaus auch 3:0 oder 4:0 für die Gastgeber stehen können.

Der Held von Fürth war Daniel Sturm, der nach seiner beruflichen Wiesn-Auszeit überraschend wieder ins Tor zurückkehrte. Peter Faber betont, dass dies keine Entscheidung gegen den zuletzt ordentlich haltenden Enrico Caruso war, sondern für einen im Kopf freien Rückkehrer. „Wir sind noch immer zufrieden mit Enrico“, sagt der Trainer, „aber das war eine psychologische Sache nach zehn Gegentoren in den letzten beiden Spielen. Das haben wir ihm auch so erklärt.“ Der Vorschlag zu dem Wechsel kam von Torwarttrainer Ivo Nikolic, dessen Meinung Peter Faber sehr wichtig ist.

Bei den Feldspielern sieht es personell nicht allzu üppig aus. Andreas Kostorz hat seine Gelbsperre abgesessen und mit Pascal Putta ist nun der nächste gesperrt. Florian Bittner ist nach einem schweren Zusammenprall in Fürth noch fraglich. Auch Bastian Hofmaier konnte mit seiner Hüftprellung noch nicht trainieren. Zudem fehlen in Nürnberg die erkrankten Artur Kubica und Malcom Olwa-Luta. „Wir haben natürlich elf Mann auf dem Platz und ein paar auf der Ersatzbank“, sagt Peter Faber, „aber wir kommen schon ziemlich auf dem Zahnfleisch daher.“ Die personellen Sorgen bremsen den Schwung des ersten Sieges mit neuer Hoffnung im Abstiegskampf schon etwas aus. Gegen die beiden Kontrahenten aus dem oberen Tabellendrittel wird der FCU über defensive Kompaktheit versuchen, eine Überraschung zu schaffen.

 

Voraussichtliche Aufstellung: Sturm – Arkadas, Brandstetter, Eder, Morou – Büchel, Kain, Kostorz – Takahara, Faber – Schmidt.

Quelle: fussball-vorort.de

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