VfR Garching: „40 Punkte werden nicht reichen“

Daniel Weber hat Angst vor einem „negativen Start“

Foto: Buchholz

Mit zwei Siegen zum Jahresabschluss verschaffte sich Regionalligist VfR Garching eine sorgenfreie Winterpause. In der insgesamt dritten Viertliga-Saison der Vereinshistorie überwinterte Daniel Webers Mannschaft auf dem 12. Platz, auf die Relegationsränge weist der VfR ein relativ komfortables Sieben- Punkte-Polster auf.

In den restlichen 16 Partien aber benötige seine Elf zu den bislang verbuchten 29 Zählern noch etliche weitere, „40 Punkte“, ist Weber überzeugt, „werden diesmal nicht reichen“. Der Start in die Wintervorbereitung wurde zwar mit einem 0:3 im Test gegen Ligarivale TSV 1860 Rosenheim in den Sand gesetzt, das Ergebnis aber hat laut Weber keinerlei Bedeutung. Als Warnschuss könnte es dennoch dienen, graut dem VfR-Coach doch ohnehin vor einem „negativen Start“.

Mit Wacker Burghausen (24. Februar) und der Reserve des FC Bayern (28.) stehen für die Weber-Elf in den ersten beiden Pflichtspielen des neuen Jahres direkt zwei dicke Brocken auf dem Programm. Im März und April stehen dann etliche englische Wochen bevor, so dass der 44-jährige Trainer dankbar ist, nun eine ausgiebige Vorbereitung mit seinem Team absolvieren zu können, um auch physisch dafür gerüstet zu sein. Vom 10. bis zum 17. Februar reist der VfR-Tross dabei ins Trainingslager im türkischen Belek.

„Im vorigen Jahr haben wir uns noch dagegen entschieden“, erzählt Weber, jetzt aber hätte man keine Bedenken mehr. Zumal die politischen Umstände ein solches Trainingslager überhaupt erst möglich machen, „vor ein paar Jahren“, so der Übungsleiter, „wäre das für uns noch unerschwinglich gewesen“. Mit an Bord sein werden in der Türkei mit Offensiv-Allrounder Dusan Jevtic (25 Jahre) und Torhüter Marek Große (23) auch die einzigen beiden Winterzugänge.

Sie sollen Kai Fritz (Tor, zum TuS Geretsried) und Stefan de Prato (Angriff, TSV Moosach) ersetzen, den Abgang des wegen seines Studiums pausierenden Tobias Grill plant Weber intern aufzufangen. Während der beim TSV 1860 ausgebildete Jevtic zuletzt ein halbes Jahr vereinslos war, kommt Große, der auch schon bei Hannover 96 unter Vertrag stand, für vier Monate aus dem sächsischen Bautzen. „Er legt sein Studium für ein Semester auf Eis“, erklärt Weber, „danach schauen wir mal, ob das Sinn macht und er bei uns Fuß fassen kann“. Dass das Vorhaben Ligaverbleib „trotz unseres harten Auftaktprogramms“ gelingt, daran hegt der VfR-Coach keine Zweifel: „Wir haben gute Chancen, uns mit dem Klassenerhalt weiter in der Liga zu etablieren.“

Quelle: fussball-vorort.de

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