SV Pullach schlägt TSV Landsberg

Dank Hutterer und Dotzler: SVP kehrt in Erfolgsspur zurück

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F: Leifer

Mit dem 2:1 (0:1)-Erfolg beim TSV Landsberg hat sich Bayernliga-Titelverteidiger SV Pullach nach drei sieglosen Partien wieder in die Erfolgsspur zurückgekämpft.

„Nach der vergangenen Woche mit zwei Unentschieden und einer Niederlage und dann dem Dämpfer gleich in der vierten Minute so zurückzukommen: Das muss man auch können“, lobte Trainer Frank Schmöller die Einstellung seiner Truppe, die besagten Dämpfer in Form von Landsbergs früher Führung erhielt. „Da waren wir noch nicht ganz auf dem Platz“, fand Schmöller. „Wir hätten schon den Diagonalpass abfangen können, dann passiert noch ein dummes Foul.“

Und den fälligen Freistoß beförderte Sebastian Bonfert per Kopf über die Linie. Der SVP, der ohne die angeschlagenen Daniel Leugner (Muskelverhärtung), Max Zander (Knie. und Sprunggelenksschmerzen) und Kevin Nsimba (Mandelentzüündung) auskommen musste, hatte in der ersten Halbzeit einige Chancen zum Ausgleich, durch Lukas Dotzler, Martin Bauer, Ludwig Reischl und einen Kopfball von Niklas Mooshofer.

Gerade Reischl, der neu ins Team gerückt war, hätte Schmöller den Treffer gegönnt: „Schade, dass er sich nicht belohnt hat. Das hätte ihm sicher gut getan. Er hat ja noch nicht oft gespielt, am Anfang hat man ihm, wie auch Yanis Marseiler, die fehlende Spielpraxis schon angemerkt, aber insgesamt haben die beiden ihre Sache gut gemacht.“ Nach der Pause wurden die Raben für ihre Bemühungen, das Spiel zu drehen schließlich doch belohnt: Michael Hutterer beförderte den Ball nach einer schönen Kombination mit der Innenseite aus 20 Metern schulmäßig in den Winkel (64.), Lukas Dotzler traf nach einer Balleroberung im Mittelfeld und schnellem Umschalten aus 18 Metern (70.).

Als die Wende geschafft war, kurz darauf Landsbergs Lukas Göttle die Ampelkarte sah (74.), hätte sich Schmöller allerdings eine etwas souveränere Behauptung des Vorsprungs gewünscht. „Dass wir in der Schlussphase in Überzahl dem Gegner noch einige Einschussmöglichkeiten gestatten, verstehe ich nicht so ganz. Da haben wir es uns selbst schwer gemacht.“ Trotzdem war der Coach insgesamt zufrieden mit dem ersten vollen Erfolg nach drei sieglosen Spielen: „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt. Spielerisch ist sicher noch Luft nach oben, aber heute haben wir die Schublade Charakter und Willen herausgezogen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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