Torjäger des ATSV Kirchseeon im Interview

Danny Hahne: „Bei uns ist niemand unersetzlich“

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Danny Hahne, Top Torschütze des ATSV Kirchseeon

Danny Hahne ist mit 15 Toren aus 13 Spielen der erfolgreichste Stürmer der Liga. Im Interview mit Fussball Vorort spricht Hahne über die abgelaufene Hinrunde und über Ziele der Rückrunde.

Der ATSV Kirchseeon konnte aus 13 Partien bislang 29 Punkte holen. Somit ist Kirchseeon Spitzenreiter der Kreisklasse 6. Eine große Beteiligung an dem Erfolg, hat der 28-Jährige Danny Hahne.  

Du hast bereits 15 Tore in 13 Spielen geschossen. Was ist ein Erfolgsrezept?

Ganz klar die Mannschaft vom Trainer, Torwart bis zum 14. Mann. Es halten alle zusammen und jeder gibt für jeden Gas. Max Hotz muss ich allerdings hervorheben, da er mir den Rücken frei hält und mich überragend bedient. Er spielt eine überragende Hinrunde mit 15 Auflagen und 7 Toren.

Wie viele Tore willst du noch schießen und wem widmest du deine Tore?

Natürlich so viele wie möglich. Die Bestmarke von 15 Toren werde ich aber auf jeden Fall erreichen. Die Tore widme ich in erster Linie meinem Sohn, der diesen März zur Welt gekommen ist.

Wer ist dein Persönliches Vorbild und warum?

Das ist Thierry Henry. Er ist ein fantastischer Fußballer und ich habe schon als Kind davon geträumt so zu kicken wie Henry.

Welche Stärken hast du die dich für das Team unersetzlich machen?

Das ist schwer zu sagen, da bei uns niemand unersetzlich ist. Wir haben einen großen Kader, in dem jeder 100 Prozent gibt, wenn er am spielt. Ich treffe im Moment regelmäßig, was an dem großen Vertrauen des Trainers liegt. Zudem hält mir des Team den Rücken frei und bedient mich hervorragend mit Steilpässen. Allgemein ist mein Abschluss und meine Erfahrung meine Stärke, was mich aber nicht unersetzlich macht.

Gab es Anfragen von anderen Vereinen? 

Nein, gab es nicht und es würde auch keinen Sinn machen. Ich bin im Sommer erst zum ATSV Kirchseeon zurückgekommen, weil es meine Heimat ist. Ich habe jede Jugendstation im Verein durchlaufen und fühle mich beim ATSV sehr wohl.

„Wir haben unnötig Punkte liegen lassen“

Ihr seid Kopf an Kopf mit dem TSV Grafing. Glaubst du ihr seid noch einzuholen?

Das stimmt. Wir haben den großen Vorsprung auf den TSV in den letzten beiden Spielen schmelzen lassen. Wir werden alles daran setzen die Rückrunde so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Wir müssen fokussiert in die nächsten Partien gehen und die Unentschieden in Siege umzumünzen. Dann wird sich zeigen, wie die Tabelle am Ende der Saison aussieht.

Ihr habt gegen den Tabellendritten mit 6:0 verloren. Was waren die Gründe für diese hohe Niederlage?

Das war ein Tag, an dem bei uns nichts funktioniert hat. Bei den Jungs aus Steinhöring alles. Wir haben das Spiel am Abend mit dem Trainer analysiert und auch abgehackt. In der Rückrunde werden wir das verbessern. 

Glaubst du ihr könnt den Aufstieg packen? Wo siehst du Verbesserungschancen?

Wenn wir die Vorbereitung gut durchziehen und gut in die Rückrunde starten, ist alles möglich. Das endgültige Ergebnis sehen wir im Juni. Verbessern können wir uns immer.  Wir hatten Spiele, in denen das Glück auf unserer Seite stand und wir erst ziemlich spät den Sieg klar gemacht haben. Sowie die Unentschieden gegen Falke Markt Schwaben und den TSV Ebersberg. Aus diesen Spielen haben wir gelernt.

Was machst du mit den 15 Kisten Erdinger Weißbier, wenn du sie gewinnst?

Das ist einfach. Ich werde sie mit dem Personen teilen, die mir die Kisten ermöglicht haben. Der ersten und zweiten Mannschaft, so wie den beiden Trainern. Funktionäre und alle die Ihre Zeit opfern, damit wir die Möglichkeit haben jedes Wochenende kicken zu können, werden auch nicht zu kurz kommen.

Interview: Tim Ulrich

Quelle: Merkur.de

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