Karlsfeld mit solider Vorbereitung

„Darauf können wir aufbauen“: Eintracht schöpft Selbstvertrauen

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Die neuen Pressingformen fruchten: Karlsfeld ließ dem TSV Gilching keine Chance.

Trotz schwankender Ergebnisse kann die Karlsfelder Eintracht auf eine gute Vorbereitung zurückblicken. Die Elf um Trainer Stangl setzt die Automatismen immer besser um.  

Der Fußball-Landesligist Eintracht Karlsfeld feilt in der Vorbereitung am Spiel gegen den Ball. In den Partien gegen den TSV 1865 Dachau (2:4), den TSV Nördlingen (2:6) und den TSV Gilching (5:2) hat sich der Landesligist stetig gesteigert – auch, wenn das die Ergebnisse auf den ersten Blick nicht vermuten lassen.

„Ein großes Ziel in der Vorbereitung ist, verschiedene Pressingformen einzuschleifen. Die Schwerpunkte liegen auf dem Mittelfeld- und Angriffspressing“, berichtet Eintracht-Trainer Sebastian Stangl. Dass die Karlsfelder im Test gegen den Bayernligisten aus Dachau zur Halbzeitpause nach Treffern von Leander Lask (17.), Merlin Höckendorff (30.), Nikolaus Grotz (32.) und Mario Maric (44.) mit 0:4 zurücklagen, hatte mit der Klasse des Gegners zu tun, aber auch damit, dass die Abläufe bei der Eintracht noch nicht passten. „Zur zweiten Halbzeit haben wir von einer Vierer- auf eine Dreierkette umgestellt. Danach waren wir besser. Der zweite Durchgang ging dann auch an uns“, so Stangl. Dominik Pöhlmann (47.) und Fitim Raqi (77.) trafen uns gestalteten das Ergebnis so ein wenig ansehnlicher.

Bei der 2:6-Klatsche gegen den Bayernligisten TSV Nördlingen waren die Karlsfelder lange ebenbürtig. Alexander Schröter schoss Nördlingen in der 29. Minute in Führung, die Eintracht spielte aber gut mit. „Eine Stunde lang haben wir es sehr gut gemacht. Dann haben die Kräfte nachgelassen“, sagte Stangl. Und damit brachen alle Dämme: Daniel Holzmann (60.) und Daniel Dewein mit einem Viererpack (61./70./77./89.) erzielten die Gästetore zwei bis sechs. Fitim Raqi (76.) und Fabio Palermo (86.) sendeten zwischenzeitlich Eintracht-Lebenszeichen ab. „Es ist verständlich, dass die Spieler nach einer harten Trainingswoche platt sind, wie müssen dann aber hinten trotzdem stabil stehen. Fünf Gegentore in einer halben Stunde sind zu viel“, kritisierte Stangl.

Gegen den Süd-Landesligisten TSV Gilching war es dann die Eintracht, die die Tore machte. In einer guten Stunde schossen Marko Juric (12.), Michael Dietl (18./32.) und Tim Duchale (51./63.) eine 5:0-Führung heraus. „Das Pressing hat funktioniert, wir hatten viel Ballbesitz und waren sehr agil. Fünf Tore muss man erst mal schießen gegen ein Team, das auch in Landesliga spielt“, freute sich Stangl. Die Anschlusstreffer von Paul Lindermeier (73.) und Nick Schnöller (78.) zum 5:2-Endstand? Geschenkt. „Es ist doch klar, dass man bei 5:0 in einem Vorbereitungsspiel etwas nachlässiger wird“, so Stangl verständnisvoll.

Mit dem Leistungsstand seiner Mannschaft ist Stangl zufrieden. „Die jungen Spieler sind gut integriert. Die Philosophie wird immer besser verinnerlicht. Darauf können wir aufbauen“, so Stangl. 

Quelle: Merkur.de

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