Herausragender Spieler bei Haching

Darum ist Sascha Bigalke doppelt Gold wert

+
Eines der Gesichter für den Hachinger Aufschwung: Sascha Bigalke.

SpVgg Unterhaching - Der Erfolg der SpVgg Unterhaching hat viele Namen. Wollte man einen herausheben, stößt man unwillkürlich auf Sascha Bigalke. Was der kleine Berliner in dieser Saison auf den Rasen zaubert, ist absolut ungewöhnlich für die Regionalliga.

„Wir haben wieder super gespielt, es macht einfach Spaß“, Bigalke hätte es nach dem 5:1 gegen Ingolstadt gar nicht ausdrücklich betonen müssen. Man spürt es, wenn man ihn spielen sieht. Mit elf Treffern in 15 Spielen ist er der drittbeste Torschütze der Regionalliga Bayern, mit sechs Assists der beste Vorbereiter. Der Trainer müsste jedes Mal ins Schwärmen geraten, Claus Schromm tut es nicht, wohlweislich. Ohnehin dürften auch Bundesligisten Bigalke schon auf dem Zettel haben.

Für Bigalke wäre es eine Rückkehr. Für seinen Heimatverein Hertha BSC hat er ein Bundesligaspiel bestritten, mit dem 1. FC Köln ist er aus der 2. Liga aufgestiegen. Und dass Bigalke das Zeug sogar zum Nationalspieler gehabt hätte, ist nicht übertrieben. Mehrere schwere Verletzungen haben die ganz große Karriere verhindert.

Nachdem der heute 26-Jährige im vergangenen Winter zum dritten Mal bei Haching angeheuert hat, hat ihn Präsident Manni Schwabl langfristig bis 2021 gebunden. Schwabl weiß, für die Mission Aufstieg ist Bigalke Gold wert. Und sollte er doch wieder ganz oben angreifen wollen, auch fürs Hachinger Bankkonto.

FUSSBALL-AMATEURE Die Amateurfußballseite erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Reinhard Hübner, erreichbar unter komsport@t-online.de

 

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Hammer in Pipinsried: Nsereko schon wieder weg
Hammer in Pipinsried: Nsereko schon wieder weg
"Er ist einfach unglaublich": Akkurt ärgert Ex-Klub
"Er ist einfach unglaublich": Akkurt ärgert Ex-Klub
Beierkuhnlein: "Pullach hat mehr individuelle Klasse"
Beierkuhnlein: "Pullach hat mehr individuelle Klasse"
Schromm warnt vor Saisonauftakt: "Zu sehr gefeiert"
Schromm warnt vor Saisonauftakt: "Zu sehr gefeiert"

Kommentare