Das erste von zwei Duellen

„Haben wir gebraucht“ - BCF Wolfratshausen hofft auf richtige Balance

Eine Balance zwischen Defensive und Offensive wollen David Rose (Mi.) und der BCF Wolfratshausen finden.
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Eine Balance zwischen Defensive und Offensive wollen David Rose (Mi.) und der BCF Wolfratshausen finden.

Der BCF Wolfratshausen tritt gleich zweimal innerhalb weniger Tage gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering an. Zuerst in der Liga, dann im Pokal.

Wolfratshausen – Die Entwarnung kam Ende der Woche. Wegen eines Corona-Verdachtsfalls war die Pokalpartie des BCF Wolfratshausen am Dienstag abgesagt worden, aber die Symptome im Team des SC Unterpfaffenhofen/Germering entpuppten sich als Grippeviren. Somit steht dem „double header“ nichts mehr im Wege: An diesem Samstag (14 Uhr) empfangen die Farcheter den SCU an der Kräuterstraße zum Bezirksliga-Duell, am Dienstag, 14. September, steigt dann um 19.30 Uhr auf der Anlage des Gegners das Totopokal-Halbfinale.

Mitch Rödl kam die Absage vor vier Tagen gerade recht. Der BCF hätte nach dem 3:2- Erfolg in Aubing in einen Sonntag/Dienstag-Rhythmus einsteigen müssen. Nach dem jüngsten Upgrade bleibt immerhin ein weiterer Tag zur Erholung. „Für uns war’s besser“, konstatiert der Trainer. Zumal es sich mit nahezu vollzähliger Belegschaft ganz gut an dem originären Matchplan arbeiten ließ. „Wir haben angefangen, wichtige Dinge ins Team reinzubekommen“, erläutert der Coach, dem klar ist, dass zwei Übungseinheiten hierfür nicht reichen. Gleichwohl habe es dem Team geholfen, zweimal in Idealabständen zu trainieren. „Haben wir gebraucht“ betont Rödl. Immerzu nur vom Spiel in die Regeneration zu schlittern, ist auf Dauer nicht das Wahre.

BCF Wolfratshausen: Rödl rechnet mit kämpferischem SC Unterpfaffenhofen-Germering

Obgleich es die Farcheter bis dato vornehmlich mit Opponenten aus der oberen Tabellenregion zu tun hatten, warnt Rödl vor den Germeringern: „Sie werden sicher über Kampf und Leidenschaft kommen.“ Vor allem der Trugschluss, gegen ein Kellerkind die eigene Offensive ohne Unterlass zu füttern, darf sich erst gar nicht manifestieren. Der Trainer verweist auf die Vorsaison, als der BCF gegen vermeintlich schlechtere Gegner etliche Punkte gelassen habe: „Wir waren zu offensiv, sind deswegen ausgekontert worden.“

Balance ist das Zauberwort, das einerseits die SCU-Defensive vor Probleme stellen, die eigene Sicherheitszone aber stabil halten soll. Anders als im Pokal sieht Rödl für Rotation keinen Raum. Es werde die Stammelf auflaufen, in der jedoch Urlauber Peter Schubnell fehlt. (or)

BCF Wolfratshausen

Neumeier - Weilguni, Hummel, Rödl, Eismann - Arikan, R.Schubnell, Lehr, Milic - Kantar, Spreiter - Herbert, Müller (?), Rose, Sarafrazi, Camara, Uguz, Hölting.

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