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Das letzte Fragezeichen: SC Baldham-Vaterstetten empfängt Absteiger Bad Endorf

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Letztes Bezirksliga-Heimspiel für Roman Krumpholz (r.) und den SCBV, der um seine Mini-Rettungs-Chance noch kämpfen will.
Letztes Bezirksliga-Heimspiel für Roman Krumpholz (r.) und den SCBV, der um seine Mini-Rettungs-Chance noch kämpfen will. © sro

Der SC Baldham-Vaterstetten trifft am Samstag (15 Uhr) auf den TSV Bad Endorf und wahrt noch eine Mini-Cance auf den Nicht-Abstieg aus der Bezirksliga Ost.

Vaterstetten – Die Herrenfußballer des SC Baldham-Vaterstetten konnten sich 2009 für mehr als eine Dekade erfolgreich vom Spielbetrieb auf Kreisebene verabschieden. Als Trainer schleuste Gedi Sugzda den SCBV während seiner ersten Amtszeit sogar direkt in die Bezirksoberliga weiter. Seit dem Abstieg 2012 hat sich der SCBV in der Bezirksliga Ost eingependelt. Mehrmals scheiterte ein weiterer Klassen-Klimmzug. Nun könnte an diesem Samstag um 15 Uhr das vorerst letzte Bezirksliga-Heimspiel für die SCBV-Herren im Sportzentrum Vaterstetten angepfiffen werden.

Bei einem Punktverlust gegen den bereits feststehenden Absteiger TSV Bad Endorf wäre Gedi Sugzda wieder an seinem persönlichen Ausgangspunkt mit den Rot-Weißen angekommen, wo der litauische Ex-Profikicker 2008 seine Trainerlaufbahn startete. „Ich würde mir dieses Spiel als Fußballfan anschauen, weil man eine Baldhamer Mannschaft sehen wird, die um ihre letzte Chance kämpft“, versucht Sugzda, den Anhang noch mal zu mobilisieren. „Beide Mannschaften wollen die Runde ordentlich beenden und wir wollen uns vernünftig von unseren vielen Unterstützern verabschieden. Das wird ein spannendes Spiel!“

Sugzda: „Hinter niemandem steht mehr ein Fragezeichen“

Gleiches könnte er durch die Derby-Nachwehen in Forstinning von seiner Aufstellung behaupten. Drinos Gerguri (Syndesmoseband), Marco Höferth (Knie) und Torwart Fabio Di Palma (Ellenbogen) erweitern die Baldhamer Verletztenliste auf derzeit 14 Kaderspieler. „Das wird nicht einfach, zumal Mentalität und Kräfte schwinden. Aber es geht jetzt auch darum, Schwung für die nächste Saison mitzunehmen“, hat sich der SCBV-Trainer nach eigener Aussage bereits ligaunabhängig einen umfangreichen Projektplan für die gesamte Fußballabteilung zurechtgelegt, der primär die vereinsinterne Homogenität und Nachwuchsförderung in den Fokus stellt.

„Diese Situation haben wir alle zusammen verbockt“, so Sugzda. „Alle Jungs, die bleiben, haben mir aber bereits ihr Wort gegeben, alles zu versuchen, um nächstes Jahr vorne anzugreifen. Es gibt kaum einen Spieler, der weggehen will, aber von ein paar werden wir uns trennen, auch weil sie andere Pläne haben. Hinter niemandem steht mehr ein Fragezeichen.“

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