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FC Schwaig will „Supersaison“ gegen TSV Brunnthal krönen

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Von: Helmut Findelsberger

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Tanz um den Ball: Tayfun Arkadas vom FC Unterföhring und der Schwaiger Mateus Hones (r.).
Tanz um den Ball: Tayfun Arkadas vom FC Unterföhring und der Schwaiger Mateus Hones (r.). © Christian Riedel

Am Samstag (14 Uhr) empfängt der FC Schwaig den TSV Brunnthal. Im Duell der Aufsteiger wollen die Sportfreunde einen weiteren Sieg einfahren.

Schwaig – „Es ist das letzte Heimspiel einer Supersaison.“ Besser hätte Spielertrainer Ben Held die derzeitige Fußballwelt des FC Schwaig gar nicht beschreiben können. Mit-Aufsteiger TSV Brunnthal ist zu Gast im Sportpark (Sa., 14 Uhr).

Im Gleichschritt haben sich die beiden in die Landesliga hochgearbeitet. Drei Jahre hielten sie sich in ihren regionalen Kreisligen auf, ehe der Durchmarsch durch die Bezirksliga folgte. Brunnthal wurde Erster in der Gruppe Süd, Schwaig in der Gruppe Nord. „In dieser Landesliga mussten wir uns erstmal zurechtfinden“, gibt Brunnthal-Trainer Raphael Schwanthaler zu. In die Winterpause war man mit sechs Niederlagen am Stück gegangen, eingeläutet wurde die Serie mit dem 1:4 gegen Schwaig. „Dann haben wir arg coronageschwächt den Frühjahrsrundenstart in Freising 0:1 verloren, aber danach wurde es personell immer besser“, erzählt der 37-jährige Ex-Ismaninger Bayernligaspieler, der nun die zweite Saison Trainer in Brunnthal ist.

Die Brunnthaler Bilanz seit Ende der Winterpause kann sich wirklich sehen lassen. Acht Siege und ein Remis folgten auf die Freising-Niederlage, nur vergangenen Sonntag unterlag man zuhause Traunstein 2:4. Der TSV ist jetzt Tabellenzehnter und hat mit 41 Punkten fünf Zähler Abstand zu Ampfing auf Rang 14, dem ersten der drei Relegationsplätze. „So lange rechnerisch nicht alles fix ist, brauchen wir noch einen Sieg“, fordert der Coach, dessen Team auswärts fünf Punkte mehr geholt hat als daheim.

„Die Relegationsspiele wären eine tolle Zugabe gewesen, und wenn wir zur Pause in Unterföhring 4:1 führen, dann hätte sich von denen keiner beschweren dürfen“, blickt Held zurück. Er weiß aber, „was das für eine verkürzte Sommerpause bedeutete hätte“. Personell schaut’s eh nicht mehr so rosig aus. Fünf Mann saßen in Unterföhring auf der Bank. Zu denen zählten der verletzte Ersatztorhüter Robin Schmid sowie die nicht fitten Florian Fink und Lucas Hones. „Den haben wir jetzt in die Sommerpause geschickt, damit er sich auskurieren kann“, sagt Held. Wieder zurück ist Nils Wölken. „Wirklich nur mal auf der Bank“, kündigt Held ein Duo nach sehr langen Verletzungspausen an. „Sieben Monate“ schätzt Held bei Maxi Buchauer, und bei Johannes Empl geht er von „rund sieben Wochen“ aus. (Helmut Findelsberger)

FCS-Kader

F. Hornof, Schmid; Neumann, Simak, Fink, Wölken, Ascher, Sommer, Straßer, J. Hornof, Held, Maier, Fichtlscherer, Hellinger, Roth, M. Hones, Empl, Buchauer

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