Schockstarre in Pipinsried - Direktaufstieg futsch

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Gestolpert sind die Pipinsrieder (gelb) im Heimspiel gegen den BCF Wolfratshausen.

FC Pipinsried – War es das schon für den FC Pipinsried mit dem Traum vom Direktaufstieg in die Regionalliga Bayern? Nach der 2:3-Niederlage gegen den BCF Wolfratshausen müssen sich Tobias Strobl und seine Mannen auf eine lange und spannende Relegation einstellen.

Nach der gestrigen Niederlage beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter Rain am Lech fünf Punkte. Bei nur noch drei ausstehenden Spielen brauchen die Pipinsrieder da schon ein kleines Wunder.

Im ersten Durchgang waren die Pipinsrieder zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch zu wirklich klaren Torchancen kamen die Gelb-Blauen nur selten. In der 29. Minute jubelte der FCP-Anhang schon, doch der Treffer von Christian Doll wurde aufgrund einer Abseitsposition seines Zuspielers Arthur Kubica zurückgepfiffen.

Von Wolfratshausen war im ersten Durchgang nicht viel zu sehen, die Gäste konzentrierten sich auf die Defensive.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch – und zwar grundlegend. Pipinsried versuchte das Spiel zwar durch viel Ballbesitz in den Griff zu bekommen, doch die Gäste aus dem Isar-Loisach-Tal blieben durch ihre schnellen Konter stets gefährlich. In der 67. Minute eröffnete Michael Marinkovic den Torreigen, danach ging es Schlag auf Schlag. Nach dem 0:2 durch Lamine Guèye verließen die ersten FCP-Anhänger bereits das Stadion, zu früh, denn sie verpassten eine spannende Schlussphase, in der die Pipinsrieder durch einen Treffer von Arthur Kubica (81.) noch einmal zurückkamen. Doch die Freude über den 1:2-Anschlusstreffer währte nicht lange.

Durch einen weiteren Konter machte der Wolfratshauser Joker Christopher Korkor (87.) alles klar. Daran änderte auch der zweite Treffer von Kubica (88.) an diesem Tag nichts mehr.

BCF-Coach Reiner Leitl bezeichnete das Ergebnis gerecht: „Der Sieg für uns war auf keinen Fall unverdient. Wir hatten in der ersten Halbzeit ein paar Situationen, in denen Unordnung herrschte, aber die haben die Pipinsrieder eben nicht ausgenutzt. In der zweiten Halbzeit hätten wir unsere Konter noch besser ausspielen müssen, dann wär die Sache schon früher beendet gewesen.“

Sein Pipinsrieder Gegenüber Tobias Strobl wirkte natürlich enttäuscht: „Das war es jetzt für uns in Sachen Titelkampf und Direktaufstieg. Mein Glückwunsch geht nach Rain am Lech. Wir haben in der gesamten Rückrunde einfach nicht gut genug gespielt – und nun haben wir das, was eigentlich keiner wollte. Wir haben heute die Zielstrebigkeit vermissen lassen. Bis zum Strafraum haben wir gut gespielt, aber dann hat uns der letzte Zug zum Tor gefehlt. Wir haben nun drei Vorbereitungsspiele auf die Relegation – und in dieser Zeit müssen wir uns wieder finden.“ Am kommenden Samstag spielt der FC Pipinsried in Unterföhring.

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Quelle: fussball-vorort.de

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