Kreisliga 2

Denklingen gewinnt Nebel-Derby in Bernbeuren

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Der Mann des Spiels war für den VfL Denklingen wieder einmal Simon Ried (mitte). Der Stürmer traf doppelt und stock te sein Torkonto damit auf 16 auf – Spitzenwert in der Kreisliga 2.

In einem umkämpften Derby setzte sich in der Fußball-Kreisliga der VfL Denklingen beim TSV Bernbeuren durch. Damit bleibt der TSV auf Platz sechs, Denklingen geht als Spitzenreiter in die Winterpause.

Bernbeuren/Denklingen – Mit einem ordentlichen Vorsprung geht der VfL Denklingen auf Platz eins der Fußball-Kreisliga 2 in die Winterpause. Der Tabellenführer setzte sich im umkämpften Derby beim TSV Bernbeuren wie schon im Hinspiel knapp durch – diesmal mit 2:1 (2:1).

„Wir waren mindestens gleichwertig. Für mich war die Niederlage unverdient“, urteilte TSV-Trainer Daniel Deli. „Es war das erwartet umkämpfte Spiel, das wir nicht unverdient gewonnen haben“, sagte dagegen VfL-Trainer Markus Ansorge. „Wir haben nicht viele Chancen zugelassen“, lobte er seine Defensivabteilung. Die sorgte dafür, dass VfL-Nachwuchskeeper Simon Sporer, der den angeschlagenen Manuel Seifert vertrat, nicht viel Arbeit hatte.

Denklingen gelingt früh die Führung

Denklingen erwischte auch gleich einen Start nach Maß. Einen Freistoß von Michael Stahl verlängerte Andreas Schiessl zu Simon Ried, der abgeklärt zum 1:0 (1.) vollendete. „Da haben wir geschlafen“, ärgerte sich Deli. Wenig später wurde eine Hereingabe von Schiessl kurz vor dem einschussbereiten Ried (7.) geklärt. Danach fanden die Hausherren besser ins Spiel und das zahlte sich schnell aus. Bei einem schönen Angriff über die rechte Seite flankte Thomas Schmölz zur Mitte, wo Adrian Natzeder (19.) ungedeckt zum 1:1 einschießen durfte.

Anschließend wogte die Partie hin und her. Michael Stahl (22.) prüfte TSV-Keeper Wolfgang Meyer mit einem gefährlichen Freistoß. Auf der Gegenseite lenkte Sporer einen Distanzschuss von Patrick Landes (28.) über die Latte. Wenig später schaffte es Thomas Schmölz, der trotz einer Muskelverletzung spielte, aus vollem Lauf zu flanken. Der Kopfball von Natzeder (33.) ging aber vorbei. Im Anschluss waren wieder die Denklinger am Drücker. Meyer parierte einen strammen Schuss von Dominik Karg (36.) sowie einen verdeckten Schuss von Simon Ried (39.). Kurz danach war Meyer aber chancenlos. Der VfL-Toptorjäger leitete einen Angriff ein und schickte Lukas Greif auf die Reise. Dessen präzises Zuspiel verwertete Ried (40.) per Kopf zum 1:2. Es war bereits sein 16 Saisontor.

Nebel im Derby zwischen Bernbeuren und Denklingen

Nach der Pause zog immer mehr Nebel auf. Die Sicht wurde dadurch für Zuschauer und Spieler immer schlechter. Die Anzahl der Torchancen ging deutlich nach unten. Bernbeuren, für das in der zweiten Halbzeit überraschend Torjäger Michael Boos auflief, drängte zwar auf den Ausgleich, am gegnerischen Strafraum war aber meist Schluss. Die vereinzelten Versuche aus der Distanz gingen deutlich daneben.

Denklingen beschränkte sich darauf, den Vorsprung zu verteidigen. Entlastungsangriffe gab es kaum. In der Schlussphase nahm die Hektik immer mehr zu. Karg musste nach einem harten Einsteigen verletzt vom Platz. Kurz vor Schluss verzeichnete Simon Ried (85.) eine Möglichkeit, die Meyer klärte. Gleich im Anschluss kassierte Natzeder für ein böses Foul die rote Karte (86.). „Die Entscheidung ist korrekt, nur hätte es davor schon Rot für einen Denklinger geben müssen“, sagte Deli, dessen Team in Unterzahl zu keiner Ausgleichschance mehr kam.

In der Kreisliga 2 unterlagen außerdem Altenstadt gegen Moorenweis und Peiting in Aich

Quelle: Merkur.de

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