Die SpVgg schießt Regensburg aus Continental Arena

Denkwürdiger Abend: Haching steht im Finale

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Feiern ließen sich die Spieler im Stadion des Spitzenreiters.

SpVgg Unterhaching - Das war ein denkwürdiger Abend! Mit einem Turbo-Start überrannte die SpVgg Unterhaching gestern Abend Gastgeber SSV Jahn Regensburg und zog mit einem 5:1-Sieg souverän ins Toto-Cup-Finale ein.

Drei Konter, drei Hachinger Tore – schon nach einer Viertelstunde war die Partie vor 1200 Zuschauern zwischen dem bayerischen Rekord-Pokalsieger Regensburg und Titelverteidiger Unterhaching entschieden. Mann des Abends, das war da auch schon klar: Thomas Steinherr. Der 22-Jährige erzielte die ersten beiden Treffer selbst und bereitete den dritten vor. 3:0 für die Gäste nach 16 Minuten, die Jahn-Spieler und ihr Trainer Heiko Herrlich schüttelten da schon ungläubig die Köpfe.

In der 8. Minute gewann Steinherr nach einer Flanke von Sebastian Koch das Kopfballduell gegen den zehn Zentimeter größeren Hesse und nickte zur Hachinger Führung ein. Vier Minuten später tanzte er über die linke Angriffsseite in den Strafraum und ließ mit einem frechen Lupfer Jahn-Keeper Pentke keine Chance. Wieder vier Minuten danach brach Steinherr erneut auf der linken Seite durch, legte quer auf Sascha Bigalke, der weiter auf Vitalij Lux. Der vollstreckte eiskalt zum 0:3.

Die Gastgeber antworteten wütend und verbuchten zwei gute Chancen, das nächste Tor fiel aber wieder für die SpVgg: Lux’ Schuss wehrte Odabas in der 29. Minute mit der Hand ab, Alexander Winkler verwandelte den Strafstoß zum 0:4. Ein Debakel für die Hausherren, auch wenn Kurz in der 45. Minute noch das 1:4 gelang.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs versuchte Regensburg, einen Gang hochzuschalten, ein Pfostenknaller von Hoffmann (52.) blieb aber die einzige gefährliche Szene. Die SpVgg agierte defensiv geschickt und ruhig – und schlug in der 67. Minute noch einmal zu. Vorlage Steinherr, Schuss Lux, das 1:5. Kurz danach hatte Steinherr sogar den sechsten Treffer auf dem Fuß, Pentke parierte in höchster Not. Es war die letzte Aktion, die Gastgeber gaben vorzeitig auf. Bei Haching war der Rest Party, in den letzten zehn Minuten auf den Rängen, mit Schlusspfiff auch auf dem Rasen. Ein denkwürdiger Abend!

SpVgg: Marinovic; Koch, Welzmüller, Taffertshofer, Winkler, Nicu, Kiomourtzoglou (75. Wiesböck), Piller (62. Einsiedler), Bigalke (72. Sieghart), Steinherr, Lux.

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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