Im Derby setzt Haching ein Zeichen

Eigentlich läuft es in der U 17-Bundesliga Süd/Südwest nicht so gut für die SpVgg Unterhaching: Der Abstieg bahnt sich an. Aber in Derbys trumpft die Mannschaft von Trainer Florian Heller auf – wie jetzt beim 2:1 gegen den FC Bayern.

Trotz der Außenseiterrolle blieb Aufsteiger Haching in der Hinrunde sowohl gegen den TSV 1860 München als auch gegen den FC Bayern (jeweils 2:2) ungeschlagen. Im Rückspiel gegen die Bayern vor rund 100 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz des Unterhachinger Sportparks hielt die weiße Derby-Weste. Und nicht nur das: „In Sachen Derby haben wir wieder ein Zeichen gesetzt“, freute sich Heller über den 2:1-Erfolg.

Wie in den vorangegangenen Derbys war die SpVgg auch in diesem Duell besonders motiviert. „Das spielt schon mit rein“, sagte Heller über den engagierten Auftritt seiner Elf. In der ersten Hälfte fiel vor allem ein Spieler auf dem Kunstrasenplatz im Unterhachinger Sportpark auf: Leopold Krüger. Auf der rechten Außenbahn wirbelte Krüger den rechten Flügel der Bayern mehrfach auf. Zunächst besorgte Krüger das frühe 1:0 selbst (4.). Später sorgte Krüger mit gefährlichen Dribblings auf der Außenbahn und guten Flanken für Aufsehen. „Poldi ist seit Beginn der Saison auf der Position der beste Spieler. Fußballerisch ist er auf alle Fälle unumstritten. Aber aus seinen Tempodribblings macht er manchmal zu wenig. Da ist noch Luft nach oben“, so Heller.

Als Mark Zettl das 2:0 markierte (20.), drückte sich der Jubel in einer großen Traube aus. Die Gäste, die insgesamt mehr Ballbesitz verbuchten, schafften zwar kurz darauf durch Marco Friedl den Anschluss (25.). Mehr war bis zur Halbzeit für den Tabellendritten nicht drin.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gäste nicht mehr erfolgreich. Bei den Hachingern, die zwei gute Möglichkeiten von den eingewechselten Christoph Ehlich und Tobias Stoßberger vergaben, musste man bis zum Schlusspfiff zittern. Letztlich gelang es Hellers Truppe, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Torwart Philipp Bachmeier musste kurz vor Schluss einmal mit einer starken Parade für den Tabellenzwölften eingreifen. „Der Sieg geht aufgrund unserer guten Torchancen in Ordnung“, befand Heller nach dem dritten Derby der Saison.

Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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