Siegtreffer in den Schlussminuten

Derby-Sieg: Aschheim schlägt Heimstetten dank zweier Standards

In einem intensiven Derby hat der FC Aschheim den längeren Atem und schlägt den SV Heimstetten. Zwei Standards machen den Unterschied.

Aschheim - Standards brachten dem Tabellenführer aus Aschheim den Derbysieg gegen den SV Heimstetten. Der entscheidende Treffer fiel erst in den Schlussminuten.

Zunächst bekam Heimstetten einen weiten Einwurf nicht geklärt, das nutzte Michael Hachtl (55.) zur Führung, unmittelbar vor Schluss zirkelte Tobias Oberrieder einen Freistoß von der Strafraumkante in den Winkel. Zwei wichtige Tore für den FCA. 

„Sehr, sehr schade“, fand Heimstettens-Spielertrainer Sebastian Kneißl das Ergebnis. Ärgerlich aus seiner Sicht: „Wir haben das Spiel bestimmt, Aschheim hatte keine Chance aus dem Spiel heraus.“ Mit schnellen Umschaltaktionen wurde die SVH-Reserve immer wieder gefährlich, Marius Polloks traf nach gut einer Stunde zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ein Sieg sei möglich gewesen. Besonders bitter: Mit einem Dreier hätte der SVH den Hattrick gefeiert und drei Auswärtsspiele in Folge beim Lokalrivalen gewonnen.

Doch die Elf von Thomas Seethaler nutzte die wenigen Chancen eiskalt. „Der Sieg ist schon ein bisschen glücklich, wenn man so spät trifft“, gibt der Aschheimer Trainer zu. Unverdient sei das Ergebnis aber nicht, weil der FCA die besseren Torchancen gehabt habe.

Sechs Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze seien „angenehm, aber es ist noch ein weiter Weg.“ In den verbleibenden zehn Spielen könne der FCA keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen und muss „jede Woche ans Limit gehen“.

Quelle: Merkur.de

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