Münchner Lichtkünstler verstorben

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Deutinger nach 1:4 spürbar betroffen

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Unter die Räder des SV Heimstetten kamen die rot-blauen Hachingerbeim Bayernliga-Auftakt.

Unterhaching – Einen überraschend deutlichen Sieg verbuchte Bayernliga-Aufsteiger SV Heimstetten zum Auftakt gegen die Reserve der SpVgg Unterhaching.

SV HEIMSTETTEN – U’HACHING II 4:1

SpVgg Unterhaching II: Birner, Vilzthum (82. Martin), Hefele, Yilmaz, Grahammer, Hasenbeck, Pasiciel (60. Angermeier), Schwabl (60. Schwabl), Alschinger, Ziegler, Mützel

Tore: 0:1 Mützel (23.), 1:1 Toy (37.), 2:1 Ibrahim (52.). 3:1 Aydemir (79.), 4:1 Oretan (83.).

4:1 gewann das Team von Trainer Claus Schromm vor 750 Zuschauern und stürmte damit sogar an die Tabellenspitze der Bayernliga.
Der SV Heimstetten hatte seine schwarzen Trikots aus dem Schrank gerissen. Und zwar aus einem besonderen Grund. Die Profis der SpVgg Unterhaching hatten am Samstag ihre Drittliga-Partie mit 0:1 verloren, und Gegner SV Wehen trug dabei exakt das gleiche Outfit. „Wir haben uns gedacht, das ist ein gutes Omen“, sagte SVH-Manager Michael Matejka vor der Begegnung. Zunächst sah es nicht danach aus, als könne der Aberglaube allein Berger versetzen. Wie von Schromm gefordert, setzte Heimstetten der Elf von Trainer Harry Deutinger zwar mit Mittelfeldpressing stark zu, blieb aber vor dem Tor harmlos.

Mützel war nur schwer in den Griff zu bekommen

Ganz anders die Hachinger. Wenn sie einmal zur Spielgestaltung kamen, wurde es brandgefährlich vor dem Kasten von SVH-Keeper Patrick Lehner. Besonders Sebastian Mützel war nur schwer in den Griff zu bekommen. Der Stürmer aus dem Hachinger Profikader entwischte immer wieder – und traf schließlich zur Hachinger Führung, nach einer Freistoßflanke von Yasin Yilmaz und Stefan Alschingers schulbuchmäßiger Vorlage (23.). Die Führung war verdient, und Lennart Hasenbeck hätte jeweils nach wunderschöner Kombination zwei weitere Treffer markieren müssen (18., 32.). Doch statt 0:3 hieß es plötzlich 1:1, Steven Toys staubte ab (37.).

Nächster Rückschlag: Junis Ibrahim kam im Strafraum zu Fall – Elfmeter. Der Gefoulte verwandelte selber zum 2:1 für Heimstetten (52.). Das endgültige aus für die Deutinger- Elf kam dann ebenfalls überraschend. Sebastian Paul kratzte einen gefährlichen Aufsetzer von Alschinger von der Heimstettener Torlinie und im Gegenzug traf der eingewechselte Ibrahim Aydemir zum 3:1 (79.). Deutinger war nach der Partie merklich betroffen: „Wir müssen vor dem Ausgleich schon 3:0 führen und haben auch nach der Pause die besseren Möglichkeiten. Eine ganz bittere Niederlage, weil wir dominant waren.“

MATTHIAS VOGEL

Quelle: fussball-vorort.de

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