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Auch eine neue Spielordnung könnte folgen

DFB-Pokal-Hammer: BFV in Bedrängnis - Türkgücü wird wohl Schalke-Gegner

Max Kothny (li.) von Türkgücü München und BFV-Präsident Rainer Koch haben am Montag ausführlich ausgesagt.
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Max Kothny (li.) von Türkgücü München und BFV-Präsident Rainer Koch haben am Montag ausführlich ausgesagt.

Das Landgericht hat am Mittwoch entschieden. Gegner des FC Schalke 04 im DFB-Pokal ist Türkgücü München oder der Bayerische Fußball-Verband muss die Spielordnung ändern.

  • Der Gegner für die 1. Runde im DFB-Pokal des FC Schalke 04 steht immer noch nicht fest. Entweder tritt Türkgücü München gegen den Cup-Sieger von 2011 an oder der Bayerische Fußball-Verband (BFV) muss seine Spielordnung ändern. 
  • Damit hat der Drittliga-Aufsteiger zumindest teilweise vom Landgericht München Recht bekommen.
  • Die Zeit rennt, denn am 18. Oktober wird die 2. Runde ausgelost.

München - Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Der FC Schalke 04 hat noch keinen sicheren Gegner für die erste Runde im DFB-Pokal. Das Landgericht München hat nach dem Widerspruch des BFV gegen die einstweilige Verfügung von Türkgücü München eine Entscheidung getroffen

Der BFV muss entweder seine Spielordnung erneut ändern oder nach der Spielordnung vom 5. Mai Drittligist Türkgücü München als Gegner der Knappen melden

Richterin Gesa Lutz: Keine Zeit für Gang vors Oberlandesgericht

Bei der Verhandlung am Montag wurde bereits der 14. oder 15. Oktober als Termin für die Austragung der Partie genannt. Die Zeit läuft also. Am 15., einem Donnerstag, ist bereits die Partie des FC Bayern beim 1. FC Düren angesetzt. Am Sonntag, den 18. Oktober, wird im Rahmen der ARD-Sportschau die 2. Runde live ausgelost. Bis dahin muss dann wahrscheinlich auch das Duell zwischen den Königsblauen und Türkgücü München oder dem 1. FC Schweinfurt gespielt sein. 

Richterin Gesa Lutz hat vor zwei Tagen angekündigt, dass für eine weitere Instanz vor dem Oberlandesgericht die Zeit fehlt. Die Berufungsfrist liegt demnach bei einem Monat. Die unterlegene Partei kann dann zwar weitere rechtliche Schritte einleiten, auf die Entscheidung, wer gegen den FC Schalke 04 in der 1. Runde spielen wird, hätte der Gang vor das Oberlandesgericht aber keinen Einfluss mehr. Türkgücü hatte bereits eine Schadenersatzklage angekündigt, falls doch die Schweinfurter antreten dürfen.

DFB-Pokal: BFV, Türkgücü München und 1. FC Schweinfurt schieben sich gegenseitig Schuld zu

Eigentlich hatten der BFV und dessen Präsident Rainer Koch geplant, dass Türkgücü München den Zuschlag als Aufsteiger für die 3. Liga bekommt und der 1. FC Schweinfurt als Zweitplatzierter der Regionalliga Bayern dafür am DFB-Pokal teilnimmt. Diese Idee platzte, nachdem Türkgücü per einstweiliger Verfügung die für den 13. September geplante Partie der „Schnüdel“ auf Schalke verhindert hat.

Max Kothny (vorne rechts) kurz vor der Entscheidung.

Hasan Kivran, Präsident, Geldgeber und starker Mann bei Türkgücü München, begründete den Gang vors Gericht damit, dass die Unterfranken ihren Teil der Absprache nicht eingehalten und sich beim DFB nach der Lizenzierung des Aufsteigers erkundigt hätten. Deswegen sah sich der Neuling der 3. Liga nicht mehr an die Vereinbarung gebunden. 

(Nico-Marius Schmitz und Jörg Bullinger)

Quelle: Merkur.de

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