Unterpfaffenhofen schafft beim Abstiegskandidaten nur Unentschieden

Dicker Patzer: Torwart Anghelache gibt Sieg aus der Hand

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Torwart Marius Anghelache gibt Sieg aus der Hand

Germering – Zum Ende der Winterpause musste sich der SC Unterpfaffenhofen im ersten Pflichtspiel des Jahres beim Tabellenelften Hertha München mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben.

Der Punktgewinn reicht zunächst, um auf den dritten Tabellenplatz vor zu rücken. Denn der punktgleiche SVN München hat seine Begegnung gegen den FC Phönix München in den April verlegt.

Vor der Begegnung zeigte sich SCU-Abteilungsleiter Sebastian Kotyk gegenüber einem Aufstieg nicht abgeneigt. „Wenn wir es sportlich hinkriegen sollten, warum nicht“, meinte er. „Dann nehmen wir das natürlich mit.“ Dann allerdings muss man solche Begegnungen gegen einen um den Klassenerhalt kämpfenden Gegner aber für sich entscheiden. Im Hinspiel hatten die Upfer-Buam noch mit 3:1 die Nase vorn.

Hertha habe versucht, die Gäste aus Unterpfaffenhofen von Beginn an unter Druck zu setzen, doch das sei nicht wirklich gelungen, meinte Co-Trainer Bernd Schrock nach den 90 Minuten. Die Elf von SCU-Cheftrainer Victor Medeleanu hielt erfolgreich dagegen. Zehn Minuten vor der Pause fiel dann die 1:0-Führung für den SCU, als Benjamin Heinritzi eine Flanke von Konrad Wanderer mit dem Kopf im Hertha-Kasten versenkte.

Kurz vor der Pause drückte der Referee alle Augen zu. Wanderer hatte seinem Gegenspieler ins Gesicht gegriffen und sah nach dieser Tätlichkeit statt der Roten Karte nur Gelb. „Da hatten wir viel Glück, dass wir nicht in Unterzahl weiterspielen mussten“, so Schrock.

Wenige Torchancen erspielten sich beide Mannschaften im zweiten Durchgang. Dennoch hätten die Upfer-Buam vor dem Ausgleich für die Entscheidung sorgen können. Manuel Miller und Franz Rathmann hatten das 2:0 auf dem Fuß. Ein dicker Patzer von Schlussmann Marius Anghelache bescherte den Gastgebern elf Minuten vor dem Ende das 1:1. Einen harmlosen Schuss aus 20 Metern ließ der Keeper abprallen und Hertha-Stürmer Konnerth sagte Danke. „Der Ausgleich war nicht wirklich verdient“, so Schrock. Der Co-Trainer trauerte zwei verlorenen Punkten nach. „Wir müssen einfach früher konsequenter unsere Chancen nutzen.“ DIETER METZLER

Quelle: Merkur.de

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