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"In dieser Liga gibt es nur harte Gegner"

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Gute Ansätze hat die SpVgg Unterhaching – hier Yannic Thiel (im roten Trikot) – gegen den SV Wehen-Wiesbaden gezeigt. Diese Stärken sollen auch heute Abend gegen Regensburg in die Waagschale geworfen werden.

SpVgg Unterhaching - Zum Duell der beiden einzigen bayerischen Teams in der 3. Liga gastiert die SpVgg Unterhaching heute um 19 Uhr beim SSV Jahn 2000 Regensburg.

Für Christian Ziege spielen geografische Aspekte bei dieser Begegnung allerdings überhaupt keine Rolle. „Es ist ein Fußballspiel wie jedes andere, ich sehe da nichts Besonderes, weil es ein bayerisches Derby ist“, betont Hachings Trainer, für den eines feststeht: „Es wird ein schweres Spiel.“

Und das, obwohl Regensburg sicher nicht zu den Favoriten der Liga zählt. Der Spieleretat des Vorjahreselften beträgt dem Vernehmen nach wie zuletzt 1,5 Millionen Euro, der neue Coach Alexander Schmidt, vor einem Jahr noch Trainer des TSV 1860 München, strebt damit einen einstelligen Tabellenplatz an. Der Blick auf den pekuniären Spielraum der Oberpfälzer entlockt Ziege indes nur ein müdes Lächeln: „Verglichen mit Unterhaching steht in dieser Liga wahrscheinlich jede Mannschaft finanziell besser da.“

Dafür haben sich seine Underdogs bisher ganz gut verkauft. Ungeschlagen nach zwei Spielen, allerdings auch noch ohne Sieg. So steht Regensburg, das zum Auftakt den MSV Duisburg zuhause mit 3:1 bezwang, dann bei den Stuttgarter Kickers 1:3 verlor, um einen Zähler besser da. SpVgg-Verteidiger Benjamin Schwarz sieht schon zu diesem frühen Zeitpunkt ohnehin den Trend zu einer engen und spannenden Saison. „Dass Regensburg im ersten Spiel Duisburg schlägt, hätte kaum einer geglaubt. In dieser Liga gibt es nur harte Gegner.“

Auch ein interessanter Quervergleich zeigt die Ausgeglichenheit: So besiegte der SV Wehen-Wiesbaden zum Start die gegen Regensburg erfolgreichen Stuttgarter 2:1. Haching sah vor drei Tagen beim 3:3 gegen Wehen eine Halbzeit lang wie der Sieger aus. Auch wenn gegen die Hessen eine hoch verdiente 2:0-Pausenführung verspielt wurde, gingen die Hachinger eher gestärkt als frustriert aus dieser Partie. „Wir haben in der ersten Halbzeit gegen eine starke Mannschaft gut gespielt. Darauf müssen wir aufbauen“, fordert Ziege. Zugleich gelte es, die Mängel abzustellen, die im zweiten Durchgang zu erkennen waren: „Da haben wir nicht mehr nach vorne verteidigt. Und es ist ein Trugschluss, sich nach hinten fallen zu lassen. Dann hat der Gegner Platz.“

Die zu defensive Grundhaltung war sicher eine Folge des Wehener Anschlusstreffers, drei Minuten nach dem Wechsel, der auf das Konto von Michael Zetterer ging. Doch Ziege übte Nachsicht mit dem Torwart, der sein Team im zweiten Durchgang mit einigen guten Paraden ja auch im Spiel hielt: „Das 2:1 war ganz klar ein Fehler von Michael Zetterer, aber ich habe immer gesagt, junge Spieler werden Fehler machen.“

Was Ziege gegen Wehen gefiel, war die Reaktion seiner Elf nach dem 2:3: „Positiv bleibt haften, wie die Mannschaft nach dem Rückstand wieder nach vorn verteidigt hat.“ Der Lohn war das herrliche Freistoßtor von Schwarz zum 3:3-Endstand. „Da hat sich das Standardtraining mit ihm ja gelohnt“, schmunzelte Ziege. Auch Alon Abelski hatte offenbar Zusatzschichten eingelegt, die ersten beiden Treffer durch Mario Erb und Andreas Voglsammer fielen nach Ecken des Spielmachers. „Standards trainiert man eigentlich immer. Man weiß ja, wie wichtig die im heutigen Fußball sind“, kommentierte Kapitän Erb die Hachinger Effizienz mit dem ruhenden Ball, die zusammen mit den spielerischen Ansätzen der ersten Halbzeit und der Moral im Schlussspurt gegen Wehen für die heutige Partie durchaus Mut macht. Man müsse diese Stärken nur zeigen, fordert Traum-Torschütze Schwarz: „Wir haben gegen Wehen nach der Pause nicht mehr den Schritt nach vorn gemacht. Wir müssen an die erste Halbzeit anknüpfen, versuchen, in die Zweikämpfe zu kommen, dann haben wir unsere Qualität.“

Quelle: fussball-vorort.de

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