Kreisklasse

DJK Ottenhofen: Die letzte Chance

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Norbert Mansbarth: Trainer der DJK Ottenhofen

Nur zwei Siege, vier Punkte Rückstand zum Relegationsplatz – die DJK Ottenhofen steckt tief im Abstiegsstrudel. Am Sonntag (Anpfiff 17.30 Uhr) geht’s nach Altenerding zu dem Team, das am ehesten noch erreichbar ist.

OttenhofenDoch DJK-Coach Norbert Mansbarth hat große Personalsorgen. Der schlimmste Ausfalll: Torjäger Constantin Lichti hat sich vergangene Woche erneut am Knöchel verletzt. Für ihn ist diie Saison beendet. Wir sprachen mit dem 52-jährigen Trainer, der einst mit der Goldenen DJK-Generation beinahe in die Bezirksliga aufgestiegen wäre.

Herr Mansbarth, ist das Spiel gegen Altenerding schon die letzte Chance?

Sollte das Spiel verloren gehen, wird es das wohl gewesen sein mit dem Klassenerhalt. Aber wir werden auch dann bis zum Ende Gas geben und uns mit der Planung für die kommende Saison intensiv beschäftigten.

Ein Abstieg wäre also kein Beinbruch?

Wir haben eine Mannschaft mit einem guten Charakter, die im Training voll mitzieht. In der Winterpause ist übrigens Christian Käser aus Hohenlinden zurückgekehrt. Leider bekamen wir keine sofortige Freigabe. Er wird uns erst in den letzten beiden Spielen helfen können, und dann in der neuen Saison. Außerdem kommen aus der starken A-Jugend, die wir gemeinsam mit Wörth und Hörlkofen haben, gute Spieler nach. Ich würde auch bei einem Abstieg als Trainer weitermachen – und die meisten Spieler auch.

Der Druck liegt also eher beim Gegner, oder?

Ich denke schon. Altenerding hat sicher mehr zu verlieren.

Bei der DJK ist es seit Jahren ein ständiges Auf und Ab. So extrem wie bei kaum einem anderen Verein. Woran liegt das?

Wir sind halt ein Verein, der sehr bodenständig ist und keine Spieler holt oder Geld bezahlt, um bei der DJK zu spielen. Und es verläuft sich halt auch niemand nach Ottenhofen. Außerdem verlassen uns immer wieder Leistungsträger, um in höheren Klassen ihr Glück und Herausforderungen zu suchen. Das kann ich natürlich als Trainer verstehen, weil man dafür ja täglich mit den Jungs arbeitet. Für den Verein ist es aber sehr schade.

Was waren Ihren ihre eigen wildesten Hop- oder Top-Spiele?

Spiele, in denen es entweder um Auf- oder Abstieg ging, gab es genügend. Die Aufstiege in Forstinning und im Jugendbereich mit der JFG Salzburg waren schon was besonderes. Einmal habe ich bei einem Entscheidungsspiel eine dicke Chance vergeben und wir sind mit der Ottenhofener Zweiten in die B-Klasse abgestiegen.

Inwiefern profitiert die Mannschaft von Ihren eigen Erfahrungen?

Ich bin ruhig und arbeite ruhig weiter. Ich denke, das hilft ihnen am meisten.

Quelle: Merkur.de

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