Johan Latanskji und Günther Wenthaler legen Traineramt nieder

DJK Waldram: Latanskji und Wernthaler gehen

Günther Wernthaler (r.) und Johan Latanskji legen das Traineramt bei der DJK Waldram nieder. 
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Günther Wernthaler (r.) und Johan Latanskji legen das Traineramt bei der DJK Waldram nieder. 

Nach einer schwachen Hinrunde plagt die Waldramer nun auch die Suche nach einem neuen Trainer.

  • Die DJK Waldram steht im Tabellenkeller
  • Nun müssen die Waldramer den Abgang ihrer Coaches verkraften
  • In der Winterpause besteht Handlungsbedarf, um die Mannschaft wieder auf die richtige Fährte zu führen

Derzeit steht die DJK Waldram mit nur drei Siegen aus 13 Spielen auf einem direkten Abstiegsplatz in der Kreisliga. Zwölf Punkte aus 13 Partien bedeuten 0,9 Punkte pro Spiel. In den Vorjahren waren es mehr als doppelt so viele. Gerade einmal 17 Tore konnte die DJK in 1170 Kreisligaminuten erzielen. Mit fünf Punkten Rückstand auf den Nicht-Relegationsplatz müssen die Waldramer überwintern. Das ausschlaggebende ist jedoch, dass es keine gravierenden Änderungen im Personal gab. Natürlich stand dem Trainergespann nicht immer der gesamte Kader zur Verfügung aber eine derartige Trendwende ist schwer zu erklären.

Eine der wenigen Personaländerung kam mit dem Trainerduo. Johan Latanskji kam von der TuS Geretsried als Spielertrainer. Der 30-Jährige kam letztes Jahr als Spieler zu 23 Einsätzen in der Landesliga. Der Angreifer stand sogar in den Reihen der SpVgg Unterhaching. Latanskjis Co-Trainer heißt Günther Wenthaler. Dieser hat das Amt des Co-Trainers jetzt schon das zweite Jahr inne. In der Vergangenheit war Wernthaler auch Trainer beim Bayernligisten BCF Wolfratshausen, wo er auch als Spieler tätig war. Der ehemalige Torwart und Latanskji sollten sich perfekt ergänzen. Latanskji sagte: „Ich bin eher der ruhige Typ. Günther treibt an und tritt in den Hintern. 

Natürlich hat die nervenaufreibende Vorrunde auch Spuren bei der Trainerschaft hinterlassen. Spielertrainer Latanskji trat nach reiflicher Überlegung mit der Bitte an den Vorstand heran, in der Rückrunde seine Dienste als Trainer und Spieler beiseitelegen zu dürfen. Auch Günter Wernthaler zeigte sich mit seinem Kollegen solidarisch und steht nicht mehr als Co-Trainer zur Verfügung. Seine Tätigkeit als Torhüter-Trainer wird er jedoch weiterhin ausüben. Der Wunsch des Trainerteams kam trotz einiger Mannschaftssitzungen für die Vorstandsschaft sehr überraschend. 

Die DJK Waldrahm respektiert den Wunsch des Trainerduos selbstverständlich. Nun steht neben dem Problem der Tabellensituation auch das des Trainers. Nunmehr steht in der Winterpause ein Handlungsbedarf, um für die Trainerposition einen Nachfolger zu finden. 

Quelle: Merkur.de

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