Vorbereitung: SVS mit viel Rotation 

Doppelt besetzt: Sulzemoos beweist Kadertiefe

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SVS-Coach Peter Held darf sich über einen breiten Kader freuen. In den Testspielen konnte er zwei komplette Mannschaften aufs Feld schicken.

Der Fußball-Bezirksligist SV Sulzemoos hat in der vergangenen Tagen vier Testspiele absolviert. Ein Kantersieg und drei Remis sprangen dabei heraus.

Erfreulich aus SVS-Sicht: Trainer Peter Held kann zwei komplette Mannschaften aufbieten.

Beim 1:1 gegen den Kreisligisten SV Nord Lerchenau erzielte Bilal Solanke früh das 1:0 (13.), danach kam nicht mehr viel vom SVS. „Wir haben viel vermissen lassen und zu langsam gespielt“, sagt Matthias Kovacs. Nord Lerchenau nutzte dies in der letzten Minute durch Martin Angermeir aus. Dem 2:2-Remis beim ASV Dachau konnte Kovacs mehr abgewinnen. „Da waren viele Sachen gut, vor allem taktisch“, so der SVS-Sprecher und weiter: „Wir waren in der ersten Halbzeit ebenbürtig. In der zweiten Halbzeit waren wir frischer, weil wir komplett durchwechseln konnten.“ Bilal Solanke erzielte auch gegen den Landesligisten das 1:0 (39.). Nach den Gegentreffern durch Sebastian Mack (45.) und Timo Aumayer (50.) traf Lukas Schmitt (74.) zum 2:2-Endstand.

Für die Spiele gegen den BC Adelzhausen (1:1) und den SV Günding (6:0) wechselten die Sulzemooser von Kunstrasen auf natürliches Grün. „Wir hatten zuvor nur auf Kunstrasen trainiert und gespielt. Das war natürlich eine Umstellung“, berichtete Kovacs. Nachdem Trainer Peter Held in den ersten vier Testspielen noch zur Halbzeit komplett durchgewechselt hatte, ging er nun mit zwei komplett unterschiedlichen Kadern in die Spiele. „Jeder sollte 90 Minuten zum Einsatz kommen“, erklärt Kovacs.

Beim Bezirksligisten Adelzhausen lag der SVS nach Dominik Müllers Treffer (12.) hinten, Matthias Ettenberger erzielte noch vor der Pause den 1:1-Endstand. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, deswegen hat es nicht für ein besseres Ergebnis gereicht“, resümierte Kovacs. Beim Kreisligisten SV Günding hatten die Sulzemooser dieses Problem nicht. Sergen Retzep (5.) und Simon Zacherl (33.) trafen vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel hatte der SVS eine Schwächephase, in der die Gündinger den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatten. Korbinian Wildgruber (70.), Thomas Edelmann (87.) , Kristian Paluca (88.) und erneut Korbinian Wildgruber (90.) sorgten in der Schlussphase für klare Verhältnisse.

Quelle: Merkur.de

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