Biathlon Weltcup

Doppelt Grund zum Jubeln: Hinz zufrieden mit Comeback in Ruhpolding

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Vanessa Hinz (l.) freut sich mit ihrer Freundin Franziska Preuß nach deren ersten Sieg in einem Weltcup-Einzelrennen. Die Schlierseerin selbst landete auf dem 15. Platz.

Knapp drei Wochen musste Vanessa Hinz zuletzt krankheitsbedingt pausieren. In Ruhpolding feierte die Schlierseerin nun ein zufriedenstellendes Comeback. Mit der Staffel ging‘s bis aufs Stockerl.

Ruhpolding - Als Vanessa Hinz am Sonntagnachmittag im Massenstart von Ruhpolding über die Ziellinie gelaufen ist, ballte sie die Faust zum Jubel. Zum einen freute sie sich über ihren 15. Platz – etwas mehr aber noch freute sich die Schlierseerin sichtlich über den ersten Weltcupsieg ihrer Freundin und Zimmerkollegin Franziska Preuß in einem Einzelwettbewerb. 

Die Biathlonelite hat über das Wochenende Halt gemacht im oberbayerischen Ruhpolding. Der Heimweltcup für Vanessa Hinz war ihr Comeback nach einer knapp dreiwöchigen Krankheitspause. Mit Platz drei im Staffelwettbewerb am Samstag und Platz 15 (1:06,1) beim Massenstart am Sonntag kann die Biathletin vom SC Schliersee zufrieden sein. Nach einem Nachlader als Startläuferin übergab Hinz als Sechste an Laura Dahlmeier. Franziska Preuß und Denise Herrmann brachten die Staffel dann als Dritte ins Ziel. 

„Ich bin glücklich, mit den Mädels aufs Podium gelaufen zu sein“, sagt Hinz und lote 24 000 kopfstarke Publikum, das die Biathletinnen vom Loipenrand anfeuert: „Die Atmosphäre in Ruhpolding ist einfach genial.“ Die gute Stimmung hat sich bei der Schlierseerin am Sonntag dann noch einmal etwas verbessert. Denn nicht nur mit ihrem eigenen 15. Platz ist Hinz zufrieden, sie freut sich einfach wahnsinnig über den Sieg von Franziska Preuß. „Das hat sie sich so verdient“, sagt die 26-Jährige. 

Während Preuß komplett fehlerfrei blieb, patzte Hinz beim zweiten Liegenschießen und musste zweimal in die Strafrunde. „Mit meiner Leistung auf der Loipe bin ich aber richtig zufrieden“, sagt Hinz, die sich nach der krankheitsbedingten Pause in den kommenden Rennen wieder an die Topplatzierungen herankämpfen will. An eine hervorragende Stimmung im Stadion können sich die Biathletinnen jetzt erstmal gewöhnen. Am kommenden Wochenende starten sie in Antholz in Südtirol.

Quelle: Merkur.de

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