TSV als moralischer Sieger

Doppelter Petrovic rettet Buchbach in letzter Minute

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Aleks Petrovic schnürte einen immens wichtigen Doppelpack.

TSV Buchbach - Es war das vierte Unentschieden des Jahres, aber diesmal war es wie ein Sieg für den TSV Buchbach: Aleksandro Petrovic traf am Samstagnachmittag beim 1. FC Nürnberg 2 erst in der 95. Minute zum 3:3 und rettete seiner Mannschaft einen verdienten Punkt.

Buchbach ist zwar seit fünf Spielen ungeschlagen, steht aber weiterhin auf dem ersten Relegationsrang.

Dabei gingen die Nürnberger mit dem ersten Angriff in Front, als Andreas Knipfer in den Strafraum eindrang und Alex Strobl überwand (8.). In der 17. Minute hätte Merphi Kwatu aus acht Metern den Ausgleich erzielen müssen, verfehlte das Ziel knapp. Als ein Rückpass von Florian Pflügler zu kurz geriet, umkurvte Zweitligaspieler Dominic Baumann den Buchbacher Torwart und markierte Treffer Nummer zwei (21.).

Trotz dieser Tiefschläge ließen sich die Rot-Weißen nicht hängen: Dusan Jevtic hatte in der 24. Minute den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, ehe Stephan Thee mit einem abgefälschten Freistoß aus 20 Metern erfolgreich war (25.).

Nun war Buchbach richtig am Drücker und hätte durch Kwatu schon den Ausgleich erzielen können (41.). Als Nürnbergs Keeper Johannes Kreidl in der 44. Minute Thee 25 Meter vor dem Tor böse rasierte, ließ Schiedsrichter Manuel Steigerwald weiterlaufen, doch Petrovic verfehlte den leeren Kasten. Wäre Kreidl in dieser Szene verwarnt worden, hätte es ihn in der 56. Minute nach einem Strafraumfoul gegen Patrick Drofa mit Gelb-Rot erwischt: Dann wären nach dem Ausgleich von Petrovic, der sicher vom Punkt aus verwandelte, alle Vorteile auf Seiten der Gäste gelegen.

So aber blieben die mit einigen Jungprofis verstärkten Hausherren vor den Augen von Profi-Coach Michael Köllner vollzählig und konnten sich bei Fortuna bedanken, dass Drofa nur die Latte traf. In der Folge schloss Jevtic aus bester Position überhastet ab, und ein Kopfball von Drofa ging knapp am rechten Pfosten vorbei.

Umstritten war der dritte Treffer der Gastgeber nach einem Foul an Petrovic, der noch drei Minuten behandelt werden musste, nachdem Manuel Feil die Situation ausgenutzt hatte (78.). „Wenn der dritte Treffer nicht gefallen wäre, hätten wir auch nicht mehr das 3:3 erzielt, dann wäre es beim 2:2 geblieben“, kommentierte TSV-Trainer Anton Bobenstetter den Last-Minute-Ausgleich. So aber nahm Strobl dem Torhüter-Kollegen Kreidl die Sicht. Kwatu verlängerte einen Einwurf von Markus Grübl, und Petrovic traf im Fallen. 

Text: Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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