Drei Gegentore in neun Minuten

- Baldham - Nichts Neues beim SC Baldham: Die Leistungen der Bezirksligakicker bleiben launisch wie das Herbstwetter. Nach dem beachtlichen 2:0-Heimerfolg gegen Spitzenreiter Traunstein setzte es diesmal bei Kellerkind Waldkraiburg eine 1:4 (0:1)-Schlappe. Die Hoffnung, nach dem 1:1-Ausgleichstor durch Robert Grätz (57.) doch noch zu punkten, löste sich am Ende schnell auf im stürmischen Waldkraiburger Herbstwind. Zwischen der 74. und 85. Minute schlug es drei Mal im Kasten von Markus Lach ein, besiegelt war die hohe Niederlage.<BR>

Auch den Beginn, vor etwa 100 Fans, hatten die Gäste verpennt. Nach einem SCB-Fehlpass funkte Kraiburgs Sazan Rexhepi dazwischen und flankte von rechts zielgenau auf den linken Pfosten. Dort hatte der frei stehende Markus Gibis wenig Mühe zu vollenden: 1:0 (8.).

Baldham bemüht, dran zu bleiben: Robert Grätz legte zurück auf Marius Mathis, der zog aus 25 Metern ab, aber knapp rechts am Gehäuse vorbei (15.). Nicht einfach, diese Schussversuche aufs VfL-Tor, denn der Gegenwind blies den SCBlern ins Gesicht. Auch vor dem eigenen Tor war Mathis im Blickpunkt. Auf der Linie rettete er für seinen bereits geschlagenen Keeper Markus Lach (23.). Die Gastgeber hatten weiter mehr vom Spiel. Ovidiu Edu versuchte es aus kurzer Distanz, doch Lach brachte die Fingerspitzen noch dazwischen und lenkte den Schuss über die Latte (27.). Auch der Versuch von Rexhepi (42./rechts vorbei) fand, zum Glück für den SCB, nicht seinen Weg ins Ziel.

Nach der Pause erwachte die Elf von Klaus Brand kurz aus dem vorgezogenen Winterschlaf. Plötzlich spielte man schnell und direkt. Mit einer Glanztat fischte VfL-Keeper Markus Grassl den Freistoß von Grätz aus dem Winkel (50.). Doch dann war er machtlos: Eine schöne Rechtsflanke von Christian Heigl verwertete Grätz zielgenau per Fuß und flach ins lange Eck: 1:1 (57.).

Doch statt weiter Gas zu geben, ließ sich Baldham wieder den Schneid abkaufen, und so waren die Gastgeber plötzlich wieder am Drücker. Bis eine Viertelstunde vor Schluss hielt man noch das 1:1, doch dann gings Schlag auf Schlag. Aus 16 Metern durfte Stefan Kraus frei abziehen, flach links unten schlug es ein: 2:1 (74.). Nach Konfusion im SCB-Strafraum war Markus Gibis per Kopf zur Stelle: 3:1 (79.). Den Schlusspunkt setzte wieder Kraus, als er sein Solo souverän vollendete: 4:1 (85.). Doch es gibt Hoffnung für den SCB: Auf ein schlechtes Spiel folgt ja bekanntlich meist ein umso besseres.ta

Quelle: Merkur.de

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