Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

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Das Drei-Minuten-Inferno der Hachinger

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Pascal Köpke vergab einen Strafstoß im Kellerduell gegen Dortmund II.

SpVgg Unterhaching - Beim 0:1 gegen Dortmund II zeigt der Drittligist SpVgg Unterhaching die komplette Bandbreite eines mutmaßlichen Absteigers. Bei der SpVgg Unterhaching sieht es...

SpVgg Unterhaching - Beim 0:1 gegen Dortmund II zeigt der Drittligist SpVgg Unterhaching die komplette Bandbreite eines mutmaßlichen Absteigers.

Bei der SpVgg Unterhaching sieht es allmählich nach Auflösungserscheinungen aus. Das junge Team stemmt sich zwar beherzt gegen den drohenden Abstieg aus der Dritten Liga, doch im Spiel bei Borussia Dortmund II zeigten die Rot-Blauen die komplette Bandbreite, was benötigt wird, um die Klasse nicht zu halten. Seit Wochen befindet sich der Verein in einem fast beispiellosen Negativlauf, gestern nun spielten Pech und Unvermögen einen fatalen Doppelpass. Das 0:1 ist der Tiefpunkt, die Westfalen haben die Hachinger im Tableau nun sogar überholt.

Am Ende reduzierte sich alles auf drei Minuten Inferno – zwischen der 77. und 80. Minute verbrannte für die Rot-Blauen jede Hoffnung auf ein glückliches Ende in diesem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel. Zunächst sah alles gut aus für die Hachinger – nach einer Notbremse gegen Pascal Köpke sah Torwart Zlatan Alomerovic Rot, zudem gab es Elfmeter. Köpke trat selbst an, mit elf Erfolgserlebnissen ist er der verlässlichste Torschütze im Team von Claus Schromm – doch der eingewechselte Keeper Hendrik Bonmann parierte den Strafstoß. Wer unten steht, dem klebt das Pech bekanntlich an den Füßen, doch es sollte noch schlimmer kommen. Fast im Gegenzug traf Tammo Harder für die Platzherren. Himmel und Hölle können im Abstiegskampf so grausam nahe sein. Mario Erb sah wenige Minuten vor Abpfiff auch noch Gelb-Rot, die Hachinger ließen gestern kaum etwas aus, um Schmerzen auszuloten. Eigentlich waren sie die bessere Mannschaft, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Die Dortmunder hatten in Kevin Großkreutz und Matthias Ginter zwei Weltmeister aufgeboten.

Beide Teams liegen nun mit der gleichen Punktzahl drei Zähler von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Die Hachinger empfangen bereits am Freitag (19 Uhr) den nächsten Gegner, dann kommt der Tabellen-15. Hansa Rostock in den Sportpark. Sechs Partien sind noch Zeit, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Unter der Woche bekam man zwei Punkte wegen Verstößen gegen Lizenzauflagen.

Gegen Rostock kehren wenigstens die gestern wegen ihrer Gelb-Roten Karten Gesperrten Benjamin Schwarz und Yannic Thiel zurück, dafür aber sitzt dann Kapitän Erb wegen seiner Ampelkarte draußen. Aus den vergangenen sieben Spielen holten die Rot-Blauen lediglich einen einzigen Zähler. Die Hoffnung stirbt zuletzt – mehr hat man jetzt aber auch nicht.

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Quelle: fussball-vorort.de

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