Drei Pleiten in Serie: Ismaning unter Zugzwang

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F: Leifer

Ismaning – Nach drei Niederlagen in Serie braucht der FC Ismaning Ergebnisse, um den Anschluss an das Mittelfeld der Bayernliga nicht zu verlieren. Mit dem Vorrundenfinale am Samstag (14 Uhr) beim TSV Schwaben Augsburg und dann am Dienstag in Kornburg warten nun zwei Aufsteiger.

Die Schwaben stehen als Zehnter gerade einmal zwei Punkte vor Ismaning und sind eine durchaus knifflige Aufgabe angesichts gefährlicher Einzelkönner. So hat Mittelfeldspieler Daniel Framberger bereits einmal für den FC Augsburg in der 2. Bundesliga gespielt, Angreifer Michael Geldhauser war die vergangenen Jahre Regionalliga-Stammspieler beim FV Illertissen und dem FC Memmingen.

Ismanings Trainer Rainer Elfinger kam bei seiner Analyse zu dem Ergebnis, dass die Augsburger ihre Stärken in der Offensive haben und bei zumeist abwartender Spielweise nur wenige Chancen brauchen, um viel Schaden beim Gegner anzurichten. „Wir müssen behutsam vorgehen und dürfen dem Gegner nicht viel anbieten“, sagt Elfinger. Da kommt es ganz gelegen, dass Routinier Nils Ehret wieder einsatzfähig ist. Er wird den verletzten Luis Heinzlmeier ersetzen.

Die Augsburger stehen wie Ismaning unter Zugzwang, zum Hinrundenfinale Ergebnisse zu liefern. Die Augsburger haben die letzten sieben Spiele nicht gewonnen und sind mit fünf Unentschieden gerade eine ziemlich zähe Nummer. Sieben Remis in bisher 17 Spielen sind Spitzenwert in der Liga.

Zuletzt gegen Kottern drückte der Ismaninger Schuh in der Offensive, wo die Kicker aus dem Krautdorf in guten Phasen zu wenig Zählbares schafften. Mijo Stijepic sieht der Coach schon wieder annähernd bei hundertprozentiger Leistungsfähigkeit, während dem im Sommer vereinslosen Nazif Hajdarovic die Vorbereitungsgrundlage fehlt. Unter der Woche lagen die Trainingsschwerpunkte auf der Balleroberung und dem Abschluss. „Das hat mir gut gefallen“, sagt Elfinger.

Nach den beiden Auswärtsspielen bei Schwaben Augsburg und in Kornburg haben die Ismaninger dann zwölf Tage Pause bis zum nächsten Spiel. „Darüber bin ich nicht traurig“, sagt der Coach, der in dieser Zeit keine Testspiele vereinbaren wird und den Spielern Fußballauszeiten geben möchte, „damit sie den Kopf wieder frei bekommen“. Die kleine Pause mit dem spielfreien Wochenende am zweiten Rückrundenspieltag dürfte dem FCI auch helfen, dass der Großteil der aktuell verletzten Spieler in den Kader zurückkommen kann.

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Kubina, Ehret, Siedlitzki – Soave, Killer – Siebald, Ring, Marinkovic – Hajdarovic, Stijepic.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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