Buchbach mit 2:4 gegen den 1. FC Nürnberg II

Dreifacher Lux beschert TSV die nächste Niederlage

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Buchbachs Coach Anton Bobenstetter.

TSV Buchbach – Es läuft einfach nicht beim TSV Buchbach: Die Rot-Weißen kassierten am Samstag beim 2:4 gegen den 1. FC Nürnberg 2 bereits die dritte Saisonniederlage und finden sich mit fünf Punkten aus sechs Spielen im Keller der Regionalliga.

Eine ungewohnte Situation für die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter und seinem Assistenten Walter Werner, doch Fußball-Chef Günther Grübl lässt sich von dem schwachen Start nicht aus der Ruhe bringen: „Wir verfallen jetzt nicht in Hektik, sondern arbeiten konzentriert und ruhig weiter. Das hat uns auch in der Vergangenheit stark gemacht.“

Dass Aleksandro Petrovic in der 90. Minute mit einem Foulelfmeter an Keeper Benjamin Uphoff scheiterte und damit den 3:3-Ausgleich vergab, passt ebenso ins Bild wie die zahlreichen Großchancen, die keine Treffer brachten. Zweimal machte Patrick Drofa bei Hebern über Club-Keeper Uphoff alles richtig, doch beide Male trudelte der Ball um Haaresbreite am Pfosten vorbei. Dann blockten die Franken einen Schuss von Maxi Hain aus drei Metern auf der Linie (62.), und Uphoff lenkte einen platzierten Drehschuss von Lukas Dotzler mit einer tollen Parade noch zur Ecke (85.).

Die Rot-Weißen hätten es dem Gegner vor allem bei den ersten beiden Toren „zu leicht“ gemacht, so Werner. Beim 0:1 hatte Rico Preißinger zu viel Platz und Zeit, um Vitalij Lux in die Gasse zu schicken (29.), und beim 0:2 hätten die Buchbacher die Kopfball-Verlängerung auf Lux unterbinden müssen. Dieser hatte bis dahin in sechs Spielen nur einmal getroffen, nun machte er in der 67. Minute den Hattrick perfekt.

Trotz der Nackenschläge sind die Buchbacher zweimal zurückgekommen: Nach Handspiel von Patrick Weimar verwandelte Petrovic hoch zum 1:2 (41.), und Maxi Drum hämmerte einen Freistoß unhaltbar in die Maschen (78.). Als Patrick Walleth in der 82. Minute zum vermeintlichen 3:3 traf, versagte Schiedsrichter Stefan Treiber dem Treffer wegen eines vorangegangenen Foulspiels die Anerkennung. In diesen Situationen fehlt den Buchbacher derzeit das Glück. Nuancen entscheiden solche Spiele. Drei oder vier Punkte mehr wären im bisherigen Saisonverlauf drin gewesen und dann gäbe es das Thema „Fehlstart“ gar nicht. Knezevic traf in der 94. Minute zum 4:2-Endstand.

Quelle: fussball-vorort.de

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