Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

Bayernliga Süd

Das dritte 2:3 in sechs Tagen

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Endstation: Sebastian Paul bleibt an Dachaus Torhüter Maximilian Mayer hängen.

SV Heimstetten - Zwei Niederlagen in Serie haben Spuren hinterlassen. Und nun haben sie den SV Heimstetten auch die Tabellenführung gekostet. Gegen den TSV Dachau 65 gab es mit dem 2:3 (1:1) zum dritten Mal das gleiche Ergebnis binnen sechs Tagen.

Der Ligaprimus kassierte nach einem Gegentor in sechs Spielen zuletzt sechs Tore in zwei Spielen. Und bereits in der 8. Minute kam der nächste Genickschlag dazu. Die schnelle Führung haben sich die Dachauer verdient, die von Beginn weg Chef im Ring waren. Heimstetten präsentierte sich erschreckend harmlos und hatte so gut wie keinen Zug zum Tor.

Der Ausgleich fiel dann fast aus dem Nichts. In der 36. Minute hatten die weiterhin den Ton angebenden Dachauer eine Großchance zum 2:0. Im Gegenzug wird Sebastiano Nappo in Strafraumnähe gefoult. Den Freistoß trat der Angreifer ins rechte Kreuzeck.

In Durchgang zwei schaffte es Heimstetten, die Partie offener zu gestalten. Die Zuschauer sahen ein Spiel mit kaum Höhepunkten vor beiden Toren. Die Gäste schlugen dann bei der ersten großen Chance zum 1:2 gnadenlos zu, aber diese Freude währte keine 60 Sekunden. Im direkten Gegenzug donnerte Orhan Akkurt nach Zuspiel Nappo den Ball unter die Latte.

Ein Konter der Dachauer in das Hoaschdenger Herz und der Mann des Tages besorgte das finale Tor. Der ehemalige Ismaninger Fabian Negele vollendete zum 2:3 (78.) einen Klassekonter nach einem Ballverlust der Gastgeber am gegnerischen Strafraum. Negele war ein Aktivposten und sorgte auf seiner Seite immer wieder für Gefahr.

Diese englische Woche endete dann tatsächlich mit der dritten Heimstettener Niederlage binnen sechs Tagen und mit zweimal Gelb-rot für Daniel Steimel. Der Platzverweis des Mittelfeldspielers war gegen Buchbach der Knackpunkt. Am Freitag war der Abgang in Minute 86 der Schlusspunkt einer Frustwoche.

Trainer Heiko Baumgärtner sprach auch von einem verdienten Sieg der Dachauer und sagte, „dass uns die Frische im Kopf gefehlt hat“. Zudem sei seine Mannschaft die ersten 20 Minuten gar nicht auf dem Platz gewesen. Die Partie gegen Dachau bewertete er als eine der schwächsten Saisonleistungen des Regionalliga-Absteigers. Dazu merkte Innenverteidiger Sebastian Paul auch selbstkritisch an, dass Heimstettens Defensivverhalten nach neun Gegentreffern in drei Spielen ein Problem ist: „Bei uns arbeiten nicht alle gegen den Ball, wie es sein sollte.“

 

Quelle: fussball-vorort.de

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