CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt

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Dünner Kader, dickeres Punktekonto

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Den Schlusspunkt zum 6:1-Endstand gegen Eichstätt setzte BCF-Mittelfeldakteur Ludwig Huber (4. v. li.).

Wolfratshausen - Selten kommen Farcheter Fans in den Genuss eines Torfestivals. Beim 6:1 gegen Vizemeister VfB Eichstätt kompensiert der BCF Wolfratshausen seine Verletztenmisere weit besser als ein verunsicherter Gegner mit wackeliger Viererkette.

BCF Wolfratshausen – VfB Eichstätt 6:1 (5:0)

BCF: Demmel - S.Kluge, L.Kasperek, Jell, Rauch (66. J.Taffertshofer), Scheck (74. Panholzer), Miedl, T.Pföderl, Huber, Amanquah (61, Schuhmann), Fischer.

Tore: 1:0 (2.) T.Pföderl, 2:0 (10.) Fischer, 3:0, 4:0 (27.,30.) Amanquah, 5:0 (33.) Miedl, 5:1 (79.) Betz, 6:1 (90.+1) Huber.

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut).

Zuschauer: 120.

Selten standen Andreas Brunner und seine Mitstreiter so im Regen, wie an diesem Nachmittag. Doch war die eigentliche Redewendung nicht der sportlichen Darbietung seiner Kicker geschuldet, sondern einzig den Kapriolen des Wetter an diesem Sonntagnachmittag. Wenigstens wartete Petrus so lange mit seinem Wolkenbruch, bis der BCF Wolfratshausen sein Tagwerk erledigt und die Vorgaben seines Trainers vorbildlich umgesetzt hatte. Die Anzeigetafel verriet ungläubigen Zuschauern die nackte Wahrheit: 5:0 für die Heimmannschaft stand es zur Pause.

Ausschlaggebend für dieses Zwischenresultat war einerseits, dass die Gästeelf einfach nicht die Qualität hat, mit der sie zum Ende der Vorsaison noch an die Türe zur Bayernliga geklopft hatte. Sein Team sei durch „persönliche Fehler ins Hintertreffen“ geraten, bilanzierte VfB-Coach Ralf Andresen. „Das Hintertreffen war für uns nicht zu kompensieren, unserer Mannschaft fehlten heute die Chefs.“ Ungeachtet dieser Fehlerquellen investierte aber auch Brunners Rumpftruppe einiges. Keine zwei Minuten waren gespielt, als der Gaißacher Tom Pföderl eine Freistoßflanke von Michael Miedl über die Torlinie drückte. Dieses Tor schien das befeuernde Element zu sein. Die BCF-Offensive war alsbald nicht mehr zu halten und nötigte ihren Trainer später zu einer bemerkenswerten Eloge. „Attraktiver als wir es in der ersten Halbzeit getan haben, kann man eigentlich nicht spielen“, jubelte Brunner. Holla, das hört man selten aus dem Mund des Perchtinger Perfektionisten. Man konnte ihn verstehen. Sein Geburtstag steht zwar erst nächste Woche an, doch waren zahlreiche Spielzüge seiner Kicker fast schon ein vorzeitiges Geschenk. Unter anderem das 2:0, vorbereitet und vollendet vom Sturmduo Marley Amanquah/Franz Fischer. Erst traf der neuerlich starke Penzberger, die beiden nächsten Streiche klebte sich Amanquah ans Revers. Der Waldramer leistete auch zu Michael Miedls 5:0 die Vorarbeit. Dass er in den sechs vergangenen Spielen mit Starnberg und Wolfratshausen stets gegen Eichstätt verloren hatte, machte die Freude des 44-jährigen Fußballehrers perfekt. Da störte auch der Ehrentreffer des VfB im Dauerregen durch Dominik Betz nicht.

Weit interessanter waren allerdings zwei andere Szenen: Das Comeback von Werner Schuhmann, der im November 2009 sein letztes Pflichtspiel bestritten hatte und satte vier Minuten bis zu seiner ersten Großchance benötigte. Und dann das 6:1 durch Ludwig Huber in der Nachspielzeit: Der feine Lupfer, zugleich erstes Tor des Neuzugangs im BCF-Trikot, bildete den Schlusspunkt eines unterhaltsamen Fußballnachmittags.

Von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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