Ex-Coach führt Sachsen in die 2. Bundesliga

„Eine absolute Befreiung“ - Alex Schmidts Revanche an Türkgücü München 

Alexander Schmidt feierte ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Türkgücü München den Aufstieg mit Dynamo Dresden.
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Alexander Schmidt feierte ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Türkgücü München den Aufstieg mit Dynamo Dresden.

Eine bessere Retourkutsche hätte Alex Schmidt kaum gelingen können. Gegen Türkgücü München gelang dem Ex-Trainer der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

München – Von einem Negativtrend war die Rede. Mitte Februar feuerte Türkgücü München Alexander Schmidt, am Sonntag gab es die Revanche für den 52-Jährigen. Schmidt fertige mit Dynamo Dresden Türkgücü 4:0 ab und feierte gleichzeitig den Aufstieg in die 2. Bundesliga*: „Eine absolute Befreiung der ganzen Mannschaft. Wie man gemerkt hat, die Anspannung war ziemlich hoch.“

Dynamo Dresden: Trainer Alex Schmidt führt die Sachsen mit fünf Siegen zum Aufstieg

Dresdens Yannick Stark kündigte nach Abpfiff an, dass man ihm nun „drei Eimer Bier“ überkippen könne. Mit Erlaubnis von Coach Schmidt: „Wenn ich das reglementieren würde, hätte ich das Herz an der falschen Stelle.“ Schmidt holte aus sechs Spielen mit den Sachsen fünf Siege, dazu ein Unentschieden. Gegen seinen Ex-Verein Türkgücü München*, bei dem Petar Sliskovic und Sercan Sararer – nach Angaben des Vereins – verletzungsbedingt fehlten, trafen der Ex-Löwe Daferner, Königsdörffer, Mörschel und Vlachodimos.

Schmidts Vertrag läuft zunächst nur bis zum Ende der Saison, beide Seiten können sich aber eine weitere Zusammenarbeit vorstellen. Nach dem Spiel kam es zu Ausschreitungen der tausenden Dynamo-Fans am Stadion. Laut dem mdr wurden mehrere Menschen verletzt, die Polizei musste sogar Wasserwerfer einsetzen. (Nico-Marius Schmitz)

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Quelle: Merkur.de

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