TSV Ebersberg

Forsties im Sauseschritt

„Die Nummer 23 hat mit seinem umwerfenden Aussehen die Gegner so geblendet, dass sie einfach nicht ins Spiel gefunden haben!“ Der Ebersberger Max Riedmaier (Trikotnummer 23) nach dem 39:26-Heimsieg seines Teams über den TSV Vaterstetten.Steuerte zehn Treffer zum deutlichen 39:26-Heimsieg im Bezirksoberliga-Derby gegen den TSV Vaterstetten bei: der Ebersberger Georg Riedmaier. Foto: stefan rossmann

Mit Spannung war das Derby zwischen den Handballern aus Ebersberg und den Gästen aus Vaterstetten erwartet worden. Und es hielt, was sich die Kreisstädter erhofft hatten. Sie dominierten in einem absolut sehenswerten Duell der Tabellennachbarn und durften beim 39:26 (21:7)-Heimsieg die Punkte auf ihrem Konto verbuchen.

Ebersberg/Vaterstetten –Kein Wunder, dass Ebersbergs Mannschafts-Spaßvogel Max Riedmaier anschließend tief in seine Repertoirekiste griff und auf der Suche nach dem Grund für den Heimsieg scherzhaft befand: „Die Nummer 23 hat mit seinem umwerfenden Aussehen die Gegner so geblendet, dass sie einfach nicht ins Spiel gefunden haben!“ Besagte Trikotnummer trug er natürlich selber.

Waren die ersten Minuten des Bezirksoberliga-Derbys noch unspektakulär und ausgeglichen (3:3/6.), so zogen die Gastgeber in der Dr. Wintrich-Halle zunehmend das Tempo an. Bis zur 14. Spielminute lagen sie durch einen Treffer von Christian Dirnberger und einem Vierer-Pack von Georg Riedmaier mit 8:4 vorne. In den Folgeminuten wurden die Gäste regelrecht überrannt. Während Vaterstetten bis zur 21. Spielminute kein einziger Treffer gelang, baute Ebersberg seinen Vorsprung auf zehn Zähler aus (14:4). Eine Vorentscheidung. Daran änderte auch die Rote Karte nichts, die sich Leo Riedmaier einhandelte (21.). Ebersbergs Spiel blieb stringent. Souverän und stabil ging man mit einem komfortablen Vorsprung beim Stand von 21:7 in die Halbzeitpause. Trainer Andi Piske kommentierte die Gründe für die deutliche Führung: „Die offensive Deckung funktionierte einwandfrei, ein bestens aufgelegter Torwart Thomas Holzner leistete seinen wertvollen Beitrag zu diesem Halbzeitstand, die Zweite Welle war sehr gut und erfolgreich, die Trefferquote war hoch, die Konter-Tore zahlreich.“ Hinzu kam, dass die Einwechslungen der Ersatzspieler mit keinerlei Leistungsabfall verbunden waren.

Angesichts des überdeutlichen Zwischenstandes nahmen die Ebersberger in der zweiten Halbzeit ein wenig Gas aus dem Spiel. Der Mannschaft von Trainer Thomas Eck fehlte zu diesem Zeitpunkt bereits jegliche Moral, sich noch einmal ernsthaft gegen die Niederlage zu stemmen. Zumal die Gastgeber die Kontrolle nicht aus der Hand gaben und im zehnfachen Torschützen Georg Riedmaier den „Man of the Match“ in ihren Reihen hatten.

Zumindest in der Schlussphase trumpften die Vater-stettener noch einmal in Person von Tim Schräder auf. Er erzielte die letzten drei Tore in einer Partie, die vor allen Dingen die Anhänger des TSV EBE Forst United begeisterte. Fortsetzung soll am Samstag (18 Uhr) beim Tabellenzweiten HT München II folgen.hw

Ebersberg:Merker (1), Hacker (2), Schablowski (6), Holzner, Bross (5), Leonhard Riedmaier (2), Pekic (1), Max Riedmaier (1), Georg Riedmaier (10/2), Schechner (4), Gigler (1), Dirnberger (3), Stocker, Groß (3).

Vaterstetten:Malecki, Kuhn (2), Rieger (1), Stumpf (2), Thalmeier (2), Bähr, Neckar (2), Langenhan (1), Weiper (1), Schräder (6), Kiefl (2), Degmeyr, Hülssiep (6/2), Hartmann (1).

Quelle: Merkur.de

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