Pleite gegen Landhut

Echign: Chancenlos nach Rot für Schuler

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Aus dem Gleichgewicht: Florian Wagner und der TSV Eching waren am Samstag nahezu chancenlos.

Eching – Nahezu chancenlos und absolut verdient unterlag der TSV Eching am Samstag mit 0:2 gegen die SpVgg Landshut. Sechs Spiele in Folge wartete der Absteiger auf ein Erfolgserlebnis.

Doch im nur spärlich gefüllten Willi- Widhopf-Stadion brauchten die Gäste ganze vier Minuten bis zum Führungstreffer. Christian Steffel enteilte durch die Schnittstelle der Viererkette und ließ Franz Hornof im Zebra-Gehäuse keine Abwehrchance (4.). Noch in der Anfangsphase bot sich dem TSV die Möglichkeit zum schnellen Ausgleich.

Philipp Schuler flankte von rechts, doch Fabijan Hrgota platzierte den Kopfball zu hoch. Im direkten Gegenzug geriet ein Rückpass von Michael Ott zu Hornof etwas zu kurz. Steffel blockte den Rettungsversuch der Echinger Schlussmanns allerdings über das Tor (8.). Anschließend prägte reichlich Leerlauf die Szenerie. Dem letzten Aufgebot der Hausherren fehlten Mittel und Ideen, während sich die „Spiele“ vorwiegend um Stabilität in der Defensive bemühte. Die wenigen Highlights entsprangen Zufällen, wie bei einer Flanke des Landshuters Thomas Süß, die sich auf die Querlatte senkte (20.). Zweimal richteten sich die Blicke speziell auf den Unparteiischen. Nach einer Ecke zappelte der Ball im TSV-Netz, zuvor hatte Schiedsrichter Wolfgang Bschorr aber ein Foul an Hornof gesehen (27.).

Sieben Minuten später nochmals Glück für das Team von Fredi Ostertag, als Ott an der eigenen Torauslinie den Landshuter Süß elfmeterreif aus dem Spielfeld schubste. Kurz vor dem Seitenwechsel versemmelte Marco Doms die beste Echinger Gelegenheit Partie. Die ausgesprochen großzügige Nachspielzeit in Halbzeit eins war fast abgelaufen, als Schuler sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und zurecht runter musste.

Der Aktion ging ein Foul am Rotsünder voraus, was der Schiedsrichter auch mit Freistoß für den TSV ahndete. Direkt vor den Augen des Assistenten dann jedoch einen Landshuter umzuschubsen, bescherte Schuler vorzeitig Feierabend und Coach Ostertag neue Aufstellungssorgen für das kommende Wochenende. In Unterzahl gelang den Zebras nahezu nichts mehr, auch wenn der völlig überforderte Florian Wagner in der Kabine bleiben durfte und durch Daniel Hahner ersetzt wurde. Wie es hätte klappen können, zeigten die Zebras in der 53. Minute mit dem einzigen gelungenen Spielzug der Partie.

Über sechs Stationen landete der Ball bei Marc Gundel, der wegen einer Abseitsstellung auf dem Weg zum 1:1 zurück gepfiffen wurde. Den Gästen mangelte es hingegen am unbedingten Willen, das Match vorzeitig zu entscheiden. So dauerte es bis zur 81. Minute, ehe wiederum Steffel nach einer Freistoßflanke gleich zweimal ungehindert zum Kopfball kam und den leistungsgerechten 0:2-Endstand herstellte.

Quelle: fussball-vorort.de

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