Fußball-Bezirksliga

3:1-Derbysieg: Zebras haben trotz wilder Schlussphase alles im Griff

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Bleibt da noch Zeit für Liegestützen? Echings Maxi Ceballos (in Weiß) wird von dem Kammerberger Tim Bürchner unsanft gestoppt.

Platzverweise und der „Todesstoß“ –in der Schlussphase nahm das Derby zwischen dem TSV Eching und der SpVgg Kammerberg noch mal richtig Fahrt auf. Am Ende jubelten die Gastgeber über einen 3:1-Sieg.

Eching/Kammerberg – Bis zum ersten Aufreger dauerte es fünf Minuten. Nach einem Zweikampf zwischen Kammerbergs Benjamin Hofmann und Echings Ante Basic entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Gastgeber. Basic hatte sich den Ball zurechtgelegt, zur Ausführung kam es aber nicht. Der Referee revidierte seine Entscheidung und verlegte den Tatort nach einem Gespräch mit seinem Linienrichter nach außerhalb des Strafraums – Freistoß also. Güntner: „Wenn er auf Foul entscheidet, muss er den Elfer geben – die Aktion war im Strafraum. Meiner Meinung nach war es aber kein Foul.“

Danach wurde Fußball gespielt – und das gelang den Zebras besser. Jan Strehlow köpfte die Gastgeber nach einer Ecke in Führung (23.). „Bei uns machen gerade die kleineren Spieler die Kopfballtore. Jan ist knapp über 1,70 Meter“, freute sich Echings Trainer Dennis Magro. Zehn Minuten später bestaunte er die Einzelleistung von Julien Santana-Mielke. Der setzte sich auf links durch und schlenzte den Ball ins Kreuzeck. Da Sebastian Waas kurz darauf im Echinger Strafraum direkt abzog und den Anschlusstreffer erzielte, blieb es eng (35.).

Kurz vor der Pause hatte Willhelm Ampenberger den 2:2-Ausgleich auf dem Kopf, verfehlte den Kasten nach einer Waas-Flanke aus fünf Metern aber knapp (43.). Im direkten Gegenzug schoss Phil Schuler nach einem Steckpass knapp über das Kammerberger Tor. „Es war ein ansehnliches Spiel in der ersten Halbzeit“, sagte Magro.

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Derby lange. „Das Niveau war mäßig“, sagte Güntner. Eching hatte keine großen Probleme, den Vorsprung in die Schlussphase zu verteidigen, verpasste es aber auch, seine Konter gut auszuspielen. Nachdem Innenverteidiger Thomas Ertl wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (88.), mussten die Gastgeber zittern. Zwei Minuten später grätschte Maxi Schaar auf Höhe der Mittellinie von hinten einen Echinger um –glatt Rot! Kurz darauf erzielte Alex Beer den dritten Treffer der Gastgeber (90.+2).

„Wir haben die Partie heute in der ersten Halbzeit verloren. Es war ein gebrauchter Tag, der Echinger Sieg geht in Ordnung“, sagte Kammerbergs Güntner. Die Gegenseite freute sich über den Dreier gegen den direkten Konkurrenten. „Es war ein Sechs-Punkte-Spiel, in dem wir etwas besser waren. Der Sieg ist verdient“, so Magros Fazit.

Quelle: Merkur.de

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