TSV Eching: Eine schwere, aber sichere Geburt

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Nicht allzu viel gelang Fabi Hrgota – außer sein obligatorisches Tor zur Führung gegen den SC Baldham.

Eching – Die unmissverständliche Forderung von Trainer Ivo Bacic an seine Mannschaft hat der TSV Eching gestern Abend effektiv umgesetzt und den SC Baldham mit 3:0 (1:0) besiegt.

TSV ECHING SC BALDHAM 3:0

Aufstellung: Kozel 3 - Edlböck 2, Ehbauer 3, Züfle 4, Enckell 2 - Rödl 3, Potenza 3 (90. Joos), J.Hoffmann 3 - Bircan 2 (68. Schindler 2), Hrgota 4, Christophersen 3 (88. Deutschmeyer).

Tore: 1:0 Hrgota (36.), 2:0 Schindler (86.), 3:0 Potenza (89.).

Zuschauer: 150.

Schiedsrichter: Stephan Benzinger (SV Nassenfels).

Damit wurde die Scharte der Erlbach-Pleite nachdrücklich ausgewetzt. Und der Drilling wurde völlig verdient im Willi Widhopf-Areal belassen. Bacic konnte allerdings auch bis auf Robert Eichler wieder auf alle Kräfte zurück greifen und beorderte neben Stoßstürmer Fabijan Hrgota gleich zwei Mann auf die stürmischen Außenbahnen. Die jedoch – Eren Bircan und Alexander Christophersen – hatten auch die Maßgabe, ohne Ball ein dichtes Mittelfeld um die Doppelsechs Janis Hoffmann und Vincenzo Potenza zu bilden. So wurde sofort Pressing praktiziert, dem sich die Baldhamer indes geschickt entzogen und den Ball gezielt und fix in den eigenen Reihen hielten.

Eching dagegen mühte sich um die totale Dominanz, die am gegnerischen Sechzehner endete. Erst in der Schlussphase des ersten Akts wurden zarte Gelegenheiten für Christophersen und Mitch Rödl verbucht. Der leitete auch die dritte durch einen Geistesblitz ein, den Hrgota in gewohnter Effizienz zur Führung ummünzte.

Eine erneute Demonstration der Qualitäten des Kroaten, denn ansonsten beteiligte er sich kaum an der Partie, wirkte nicht austrainiert und haderte oft mit sich und den Mitspielern. TSV-Schlussmann Ferdinand Kozel musste erstmals kurz nach dem Seitenwechsel eingreifen, als der aufgerückte Jan Sousek den Ball in seine Richtung stocherte. Die erste echte Offensivaktion der Gäste – und schon nach einer Stunde setzte SC-Trainer Gediminas Sugzda alles auf eine Karte, brachte die Angreifer drei und vier, die jedoch wie die ersten mangels Mittelfelds ebenso in der Luft hingen.

Ein klein wenig besser machten es die Hausherren mit einer Doublette des Treffers, doch scheiterte Hrgota nach Rödl-Vorarbeit nach gut einer Stunde an SC-Keeper Philipp Schardt.

1:0 und den Fall im Griff, die Stimmung blendend: Der gut aufgelegte Peter Enckell flachste mit dem auf die Bank versetzten Eichler und bei einer Auswechslung mit Schiri- Assistent Thomas Benzinger, der wiederum erklärte mit einem Vogelzeig Echings Innenverteidiger die Abseitsregel – langsam könnte der Abpfiff kommen.

Weit gefehlt, denn aus dem Nichts brachten Zvonimir Glavas und Thomas Schmelzer Kozel arg ins Schwitzen, doch Joker Christopher Schindler und Vincenzo Potenza in der absoluten Schlussphase schickten die Schildchenjungs kurz vor Feierabend noch zwei Mal an die Anzeigetafel – und das in der Gesamtbilanz der 90 Minuten auch völlig verdient.

dj

Quelle: fussball-vorort.de

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