TSV Eching: Feilen an Konstanz und Stabilität

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Standortbestimmung ist beim TSV Eching angesagt, wenn es heute gegen den ASV Dachau geht.

TSV Eching - Ein Punkt und 15 Gegentore in fünf Spielen: Der Anfang der vergangenen Saison ist beim TSV Eching noch nicht vergessen. Am Ende wurde das Team von Trainer Fredi Ostertag Achter, was nur wenige den Zebras zugetraut haben. In der mit dem Heimspiel gegen den ASV Dachau beginnenden Runde soll es wieder der einstellige Tabellenplatz sein, aber mit weniger Aufregung zum Start.

Dem ersten Heimspiel gegen Dachau kommt da fast schon eine richtungweisende Bedeutung zu. Nach dem Start stehen mit Bayernliga-Absteiger SpVgg Landshut und dem FC Töging zwei sehr schwere Auswärtsspiele auf dem Programm. Eine Niederlage gegen den ASV Dachau hätte deshalb gleich Fehlstartpotenzial.

Die Standortbestimmung mit dem ersten Punktspiel wird in Eching erschwert durch eine Vorbereitung, wo sich glanzvolle Siege und peinliche Niederlagen munter abwechselten. „Wir wissen nicht wirklich, wo wir stehen“, gibt Ostertag zu. In Eching weiß keiner so recht, wie die Vorbereitung eingeschätzt werden soll. Sie war weder gut noch schlecht. Die Zebras starten quasi mit einigen Fragezeichen in die Landesligasaison.

Echings Trainer hatte gehofft, zum Start heuer weiter zu sein als vor einem Jahr, als auf den letzten Drücker fast eine komplette Mannschaft zusammengestellt werden musste. Schließlich gab es auch diesmal wieder einen größeren Umbruch mit neun Zu- und neun Abgängen. Vor seiner Zeit in Eching trainierte Fredi Ostertag den VfB Hallbergmoos II und bekam dort immer etliche Leihgaben aus dem Kader der Ersten Mannschaft. Ein Teil dieser Spieler sorgt nun dafür, dass in der ersten Elf gegen Dachau ein Stück Hallbergmoos steckt.

So hat sich Franz Hornof im Tor durchgesetzt. Auch die mit ihm vom VfB gekommenen Tim Gebhard, Philipp Schuler und Marc Gundel werden wohl von Beginn an auflaufen. Ostertag hält große Stücke auf das Trio, dem noch etwas Spielpraxis fehlt.

Ein großer Gewinner der Vorbereitung war Eren Bircan. Fußballerisch ist der Kreativkicker unbestritten ein richtig Guter, doch nun ist er auch wieder körperlich austrainiert wie schon lange nicht mehr. Auf ihn hält der Coach große Stücke. Dagegen schmerzt es Fredi Ostertag, dass Pascal Preller nach einem Riss des Syndesmosebands noch drei Monate fehlen wird. Er wäre wohl auch ein Mann für die erste Elf gewesen.

Nun gehen die Echinger in die Saison mit einem breiter aufgestellten Kader, der die Flut der Gegentore eindämmen soll. Als Schwäche des TSV sieht der Trainer aber weiterhin die fehlende Konstanz einer noch jungen Mannschaft. Daran will er arbeiten, so schnell wie möglich die 40 Punkte für den Klassenerhalt einkassieren. Findet seine Mannschaft zu mehr Konstanz und defensiver Stabilität würde sich Ostertag nicht beschweren: „Wenn dann in der Tabelle noch weiter nach oben etwas geht, nehmen wir das gerne mit.“ Nun muss aber erst einmal der ASV Dachau in dem kleinen Derby aus dem Weg geräumt werden. Ostertag weiß, dass die Mannschaft mit dem Neufahrner Marco Weimer im Tor schwer zu spielen ist.

Aufstellung: Hornof – Stegmeier, Kantar, Ott, Stoiber – Bittner, Gebhard – Bircan, Gundel, Schuler – Hrgota.

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Quelle: fussball-vorort.de

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