Eching gerät unter Druck

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Der TSV Eching ist unter Druck geraten: Nach der Heimniederlage gegen Kirchanschöring hat man nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

TSV Eching - Entsetzen in Eching: Die Zebras verlieren beim 1:2 gegen den SV Kirchanschöring ihr drittes Heimspiel in Folge.

Gleich die ersten Minuten wiesen die Richtung in einer Begegnung zweier ersatzgeschwächter Teams. Die Gäste übernahmen das Kommando. Manuel Omelanowsky umkurvte die halbe TSV-Deckung, fand aber in Torwart Mustafa Heß seinen Meister, der auf Kosten eines Eckballs klären konnte. Die Ecke köpfte Christian Jung relativ ungehindert über das Tor – Glück für den TSV. Es sollte kein Einzelfall bleiben, vielmehr brannte es bei jedem ruhenden Ball im Echinger Strafraum. Insbesondere der kopfballstarke Kapitän Mustafa Kantar wurde schmerzlich vermisst. Als Heß erneut einen Versuch des in Halbzeit eins quirligen Omelanowsky vereitelte, hatte der SVK zunächst sein Pulver verschossen (13.).

Schon im Gegenzug näherten sich die Zebras dem SVK-Kasten, doch Zelimir Tosic vergab eigensinnig. Wenig später behauptete Fabijan Hrgota den Ball vor drei ratlosen Verteidigern und legte für Marko Juric ab. Sein Schuss aus gut 20 Metern brachte zwar nicht das Tor, sehr wohl aber die auf der Sportheim-Terrasse speisenden Lokalgäste in Gefahr. Doch die Brotzeit-Freunde konnten sich danach getrost wieder Speis und Trank widmen, verlagerte sich das Spielgeschehen schnell wieder in die andere Richtung. Der TSV ließ sich zu einigen ungeschickten Fouls hinreißen, woraus immer wieder gefährliche Standards resultierten. So auch in der 40. Minute: Yasin Gürcan flankte einen Freistoß an den langen Pfosten, Christian Heinrich nickte freistehend zum 0:1 in die Maschen. 120 Sekunden später forderten die Echinger Strafstoß, nachdem Christian Mühlberger im Gästestrafraum zu Fall kam. Schiedsrichterin Marietta Menner winkte nicht nur sofort ab, sondern hielt Mühlberger für seinen tatsächlich etwas zu theatralischen Sturz die gelbe Karte unter die Nase.

Diese Szene sorgte weit über die Halbzeitpause hinaus für Gesprächsstoff im weiten Rund des mit 100 Zuschauern nur spärlich besuchten Willi-Widhopf-Stadions. Zeit genug für Diskussionen war vorhanden, da auf dem Platz zunächst nicht viel passierte. Kirchanschöring konzentrierte sich größtenteils auf das Verwalten des knappen Vorsprungs; dem TSV hingegen fiel wenig ein. Von gelegentlichen Kontern des SVK abgesehen, neutralisierten sich beide Mannschaften zwischen den Sechzehnern. Geburtstagskind Kantar durfte dann doch noch ran und schlug wenige Minuten nach seiner Einwechslung einen langen Ball, der zu Hrgota verlängert wurde. Der Goalgetter ließ seinen Gegenspieler aussteigen und hämmerte das Leder unnachahmlich rechts oben am chancenlosen Lukas Hoyer vorbei ins Netz (70.).

Ein Tor aus dem Nichts, wie auch der verletzte Verteidiger Alexander Sauer am Spielfeldrand befand. Da Kantar aber kurz darauf einen Ball an der Seitenauslinie vertändelte, bedankte sich der gerade eingewechselte Bernd Eimannsberger mit einem Sonntagsschuss zum finalen 1:2 (76.), einem aufgrund der ersten Halbzeit verdienten Endstand.

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Quelle: fussball-vorort.de

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