Promi-Künstler tot: Hunderttausende Münchner sehen täglich seine Werke

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Schon vier Zähler Abstand aufs rettende Ufer

Eching im Kellerduell zu naiv

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Willi Kalichman und seine Echinger verschliefen die ersten 45 Minuten komplett.

TSV Eching - Jetzt wird es richtig eng für den TSV Eching. Der Vorletzte der Landesliga ging gestern beim SV Erlbach mit 0:4 (0:3) böse baden und muss sich zum Ende der Vorrunde langsam mit der Relegation anfreunden.

Die Konkurrenten im Tabellenkeller setzen sich immer weiter ab, dem nun schon acht Spiele sieglosen TSV fehlen schon vier Zähler zum ersten Rang für den direkten Klassenerhalt.

Bayernliga-Absteiger SV Erlbach legte alles in das Duell der Tabellennachbarn und hatte den Abschied von Relegationsplätzen schon zur Pause praktisch sicher. In der 11. Minute gingen die Hausherren in Führung, legten dann kurz vor der Pause einen Doppelschlag nach. Bei den Gegentoren nach einer Ecke und einem Konter ließen sich die Echinger zu leicht düpieren, und das in einem Sechs-Punkte-Spiel, in dem der Dreier des Konkurrenten weh tut. Trainer Willi Kalichman war vor allem sprachlos ob des dritten Tores, „das so nicht einmal in der C-Klasse passiert“. Die Echinger rannten vom Anstoß weg mit sieben Mann nach vorne, verloren den Ball und blieben stehen. Freundlicher hätte man den Gegner nicht einladen können. Auch bei den anderen beiden Treffern bemängelte der Coach, dass seine Schützlinge viel zu weit von ihren Gegenspielern wegstanden.

Nach dem Seitenwechsel brachte das Heimteam den beruhigenden Vorsprung sicher nach Hause, weil die Echinger auf Augenhöhe mit kickten, aber nicht wirklich gefährlich zum Torabschluss kamen. Die Umstellung auf ein 4-4-2-System und eine andere Einstellung im Defensivverhalten brachten Eching etwas besser in die Partie. Erst in der Schlussphase tat sich wieder etwas mit der gelbroten Karte von Rupert Poschenrieder und dem Treffer zum 4:0-Endstand in der Nachspielzeit. „Unsere erste Halbzeit war einfach desolat“, sagte Kalichman. Seine Mannschaft habe unter der Woche gut trainiert, sei heiß gewesen „und dann haben wir einfach die 45 Minuten komplett verschlafen“. Wie schon in den vergangenen Wochen war auffällig, dass die Echinger im offensiven Spiel meist die falschen Entscheidungen treffen und deshalb aus im Ansatz gefährlichen Situationen nicht wirklich viel heraus kommt. Somit geht das 4:0 auch in der Höhe in Ordnung, und die Echinger müssen sich gewaltig steigern, um den Anschluss an das in der normalen Saison rettende Ufer nicht schon frühzeitig zu verlieren. 

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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