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Eching sammelt "Big Points"

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Kleiner Höhenflug: Zelimir Tosic und seine Echinger liegen nach dem 3:1-Heimerfolg gegen Ergolding auf einem sicheren Rang, der zum Klassenerhalt in der Landesliga reichen würde.

TSV Eching - Ende gut, alles gut. Der TSV Eching verabschiedet sich mit einem wichtigen 3:1-Erfolg über den FC Ergolding in die Winterpause.

Noch keine zehn Minuten waren gespielt, als die treuen Anhänger im Willi-Widhopf-Stadion das erste Mal jubeln durften. Marko Juric gewann einen Pressschlag, wodurch sich Räume auf dem Flügel für Fabijan Hrgota öffneten. Der Goalgetter legte mustergültig für Jens Fölting auf, dessen Außenristschuss zum 1:0 im Tornetz einschlug.

Die Zebras wollten mehr und hatten bei einem Pfostentreffer von Florian Bittner zunächst Pech. In der 32. Minute setzte sich Hrgota erneut auf der Außenbahn durch und bediente Zelimir Tosic, der den Ball nur noch reinschieben musste – 2:0.

Doch die Freude über das Tor währte nicht all zu lange. 100 Sekunden später erreichte ein Diagonalpass per Kopfballverlängerung Gästestürmer Christoph Konietzky. Mit einem sehenswerten Schuss verkürzte der FCE auf 2:1 (34.); zweites Saisontor für Konietzky. Zuletzt traf er im Hinspiel gegen die Zebras. Nichts zu halten in der Situation für Schlussmann Alessandro Kestler, den Coach Alfred Ostertag anstelle von Mustafa Heß in der Startelf aufstellte. Anschließend wirkte Eching vorübergehend geschockt und verunsichert, rettete die Führung aber in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel reichte es für den FC Ergolding höchstens zu „Halbchancen“. Die Gäste blieben insgesamt zu harmlos und präsentierten sich, wenn auch personell stark geschwächt, dem Tabellenplatz entsprechend wie ein Absteiger. Acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer verdeutlichen die Krise des FCE. Der TSV hingegen ging sehr großzügig mit teilweise hochkarätigen Chancen um. Ob Hrgota oder Juric – mehrfach scheiterte Eching am besten Ergoldinger: Keeper Michael Hanglberger bewahrte seine Farben vor einem Debakel. „Da habe ich die Haare gerauft – die wenigen, die ich noch habe“, gab der gut gelaunte Trainer Ostertag zu Protokoll, befürchtete aber Schlimmeres. „Wenn wir irgendwie das 2:2 kassiert hätten, wäre es ganz klar unsere eigene Schuld gewesen“.

Bis zur Entscheidung war jede Menge Geduld gefragt. Den finalen Paukenschlag sparte sich Hrgota bis in die Nachspielzeit auf, um dann genüsslich das letzte Highlight des Jahres zu inszenieren. Er hätte einen Konter einfach nur zum 3:1 vollenden können – aber nein, es brauchte eine besondere Lösung. Vor seinem achten Saisontor vernaschte der Oldie gleich vier gegnerische Akteure und den Torwart, bevor er das erlösende 3:1 für den TSV markierte.

Natürlich kannte die Freude danach keine Grenzen. Die Zebras verlassen pünktlich zur Winterpause die Relegationsränge und eroberten wichtige „big points“ im Abstiegskampf. Das Siegerbier, wozu der TSV seine Sponsoren aus dem „Club 100“ hinterher einlud, schmeckte nochmal so gut. Gestern rundete der Vereinsflohmarkt am Echinger See ein gelungenes Wochenende ab, wie Ostertag zufrieden feststellte.

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Quelle: fussball-vorort.de

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